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Schwarzer Van steht mit Warnblinker am Straßenrand, Mann mit Warnweste steht daneben und Warndreieck ist aufgestellt.© Depositphotos.com/belchonock

Pflichtgegenstände: Was muss im Auto mitgeführt werden?

Jeder Autofahrer hat einige Dinge, die im Fahrzeug verstaut sind und meistens selten benutzt werden. Doch es stellt sich immer wieder die Frage, was in Deutschland auch wirklich mitgeführt werden muss und welche nützlichen Dinge sonst noch mitgenommen werden können, um im Fall einer Panne Zeit, Geld und Nerven zu sparen. Wir klären die wichtigsten Fragen!

Pflichtgegenstände: Das muss zwingend mitgenommen werden!

Wenn man sich die Frage nach den Pflichtgegenständen im Fahrzeug stellt, verpflichtet die Gesetzgebung die 3 folgenden Sicherheitskomponenten:

  • Eine Warnweste, es besteht allerdings keine Tragepflicht an einem Unfallort
  • Verbandskasten, bei diesem stets auf das Ablaufdatum und die Vollständigkeit achten, im Zweifelsfall ersetzen
  • Warndreieck, innerorts 50 Meter, auf Landstraßen 100 Meter und auf Autobahnen 150 Meter vor dem Unfallort aufstellen

Sollten Dinge dieser Liste fehlen, droht bei einer Polizeikontrolle ein Bußgeld zwischen 5 und 15 Euro. Zusätzlich dazu wird auch bei nahezu jeder Kontrolle nach der „Zulassungsbescheinigung Teil 1“, welche eher als Fahrzeugbrief bekannt ist, gefragt. Für die Zulassungsbescheinigung Teil 2 (auch „Fahrzeugschein“) besteht keine Mitführungspflicht. Gibt es am Fahrzeug Anbauten, welche nicht eintragungspflichtig sind, aber die Mitnahme der allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) fordern, so muss diese auch bei jeder Fahrt mit an Bord sein. Bei Mitnahme all dieser Utensilien ist man von Gesetzeswegen her auf der sicheren Seite.

Nützlich Gegenstände bei einer Auto-Panne

Es gibt viele Dinge, die Autofahrern in bestimmten Situationen sehr viel Zeit und auch Kosten sparen können. So zum Beispiel ein Starthilfekabel, dass dabei hilft, wenn die Batterie mal nicht ordnungsgemäß starten sollte. In diesem Fall sind viele Verkehrsteilnehmer zwar hilfsbereit, haben aber selbst kein Kabel dabei. Ein kleiner Vorrat an Motoröl im Auto ist auch nützlich, denn sollte die Öl-Lampe angehen, ist der Ölstand bereits viel zu niedrig und es sollte neues Öl hinzugefügt werden.

Ebenso verhält es sich hier mit Wischwasser, welches gerade in den eher ungemütlichen Jahreszeiten schnell mal leer geht, wenn man es nicht vermutet – saubere Scheiben sind aber in jedem Fall sehr wichtig. Im Notfall kann hier auch etwas Wasser hineingefüllt werden, wenn die Temperaturen nicht mehr ins Negative gehen und die Flüssigkeit im Wischwasserbehälter nicht zu gefrieren droht.

 

Motoröl, Warndreieck, Glühbirne und Starthilfekabel auf weißem Hintergrund© Depositphotos.com/JanPietruszka

 

Einer Reifenpanne, welche sehr kosten- und zeitintensiv werden könnte, kann man mit einem Ersatzrad samt Wagenheber und entsprechendem KFZ-Werkzeug entgegenwirken. Traut man sich selber nicht zu einen Reifen zu wechseln, oder möchte auf die Schnelle eine einfachere Lösung finden, so bieten sich verschiedene Lösungen wie Reifenschaum bzw. Abdichtmittel oder Reifensprays an, die durch ihre Inhaltsstoffe ein Loch im Reifen abdecken und das Fahrzeug für wenige Kilometer wieder fahrtauglich machen.

Sonstige Nützliche Helfer fürs Autofahren

Neben den Pflichtgegenständen und nützlichen Hilfsmitteln macht es auch Sinn, einige Gegenstände für das allgemeine Wohlbefinden im Auto mitzuführen. Die Präferenzen sind hier natürlich sehr individuell, es empfiehlt sich jedoch immer eine oder mehrere Getränkeflaschen, aber auch Kaugummis und ein Ladegerät für das Smartphone bzw. anderweitige Gerätschaften.

Auch optional ist das Mitführen von 1-2 Glühbirnen, die bei einem Defekt – vor allem auf Reisen oder bei weiten Strecken – schnell mal ausgewechselt werden können. Neben dem Motoröl ist oft auch ein kleiner Ersatz-Benzinkanister sinnvoll. Wenn man sich nicht auskennt und mal keine Tankstelle in der Nähe ist, sicherlich sehr sinnvoll.

Aber Achtung: Jegliche Komponenten sollten sicher im Auto verstaut, untergebracht oder befestigt werden, so dass bei einer Vollbremsung nichts im Wagen herumfliegen kann.

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