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Rettungswagen im Einsatz bei Notfall© Depositphotos.com/inhabitant

Rettungsgasse bilden – Oftmals immer noch ein Problem!

Die Problematik hält sich nach wie vor hartnäckig: Bei einem Stau auf mehrspurigen Fahrbahnen ist es Pflicht, eine Rettungsgasse zu bilden – jedoch wird das von einigen Autofahrern oftmals nicht eingehalten. Die Folge: Rettungswägen, Notärzten, Feuerwehr oder auch Polizei wird der Weg versperrt, die Einsatzkräfte gelangen häufig erst verspätet an den Unfallort. Das ist von vielen Verkehrsteilnehmern nicht nur grob fahrlässig, sondern gefährdet auch Menschenleben!

So funktioniert’s: Rettungsgasse richtig bilden

Die Regeln sind dabei eigentlich ganz einfach: Sollte ein Stau auftreten, muss immer zwischen der ganz linken und den übrigen Spuren eine Gasse gebildet werden. Heißt also: Fahrzeuge auf der linken Spur müssen so weit nach links wie möglich ausweichen – Fahrzeuge auf der danebenliegenden Spur so weit nach rechts wie möglich. Nur so können Einsatzkräfte schnellstmöglich von A nach B gelangen.

Eigentlich eine ganz einfache Angelegenheit. Der ADAC veranschaulicht die richtige Vorgehensweise in folgendem Video:

 

Gelegentlich sollten auch Freunde und Verwandte daran erinnert werden, da dieses Thema bei vielen Autofahrern immer noch nicht fest verankert scheint. Einige Autobesitzer schwören deshalb auch auf diverse „Rettungsgasse bilden!“-Aufkleber, hinten auf der Heckscheibe des Wagens.

Verstöße und Bußgelder

Sollte man keine Rettungsgasse bilden, droht ein Bußgeld in Höhe von 20€. Da im Notfall aber jede Sekunde zählt und Menschenleben auf dem Spiel stehen könnten, ist die Höhe dieses Bußgeldes umstritten. Im Internet findet sich aus diesem Grund auch eine Petition rund um die „Rettungsgassen-Muffel“-Problematik.

Zurecht, wie wir finden. 20€ sind nicht gerade abschreckend, ein höheres Bußgeld würde aber wahrscheinlich für deutlich mehr Aufmerksamkeit und Vorsicht sorgen.

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