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Winterreifen im Sommer© Depositphotos.com/kalinovsky

Mit Winterreifen im Sommer unterwegs? Diese 6 Gründe sprechen eindeutig dagegen!

Die warme Jahreszeit steht vor der Tür und damit auch für die meisten Autofahrer der Wechsel auf Sommerreifen. Da es keine Sommerreifenpflicht gibt, wird jedoch so mancher in Erwägung ziehen, das ganze Jahr über mit Winterreifen zu fahren. Damit wären zwar der Aufwand des Wechsels sowie eventuelle Kosten für die Sommerreifen gespart, jedoch gibt es einige Gründe, die eindeutig dagegen sprechen, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Der Wechsel auf Sommerreifen – eine wichtige Entscheidung für die Sicherheit im Straßenverkehr

Grund 1: Stabilität und Fahrkomfort. Den wichtigsten Aspekt für den Wechsel auf Sommerreifen bei wärmeren Temperaturen stellt natürlich die Sicherheit dar. Sobald das Thermometer auf über sieben Grad Celsius steigt, leidet der Fahrkomfort sowie das Handling des Wagens immens, da die Gummimischung der Winterreifen sehr weich wird. Gerade, wenn man etwas schneller unterwegs ist, macht sich ein Sommerreifen durch deutlich mehr Stabilität bemerkbar.

Grund 2: Geringere Gefahr für Aquaplaning. Entscheidend für die Senkung des Risikos für Aquaplaning ist die Art des Profils, welches Winterreifen im Vergleich zu Sommerreifen aufweisen. Das Lamellenprofil von Winterreifen, welches eher flach gehalten ist, dient zur optimalen Verzahnung mit Schnee und Eis und sorgt damit bei winterlichen Straßenverhältnissen für bestmögliche Haftung. Sommerreifen hingegen sind mit ihrem tieferen Rillenprofil zur Wasserverdrängung wesentlich geeigneter, da sie es besser aufnehmen und ableiten können.

Grund 3: Mehr Sicherheit in Gefahrensituationen. In manchen Situationen, die man täglich im Straßenverkehr erlebt, gilt es, schnellstmöglich zu reagieren – dabei sollte man sich auch auf seine Reifen verlassen können. Im Vergleich zu Winterreifen weisen Sommerreifen bei wärmeren Temperaturen deutlich kürzere Bremswege auf. Im Schnitt kommt man im Vergleich mit den Sommerreifen aus Tempo 100 etwa sechs Meter früher zum Stillstand als mit Winterreifen. Ein Fakt, der im Ernstfall lebensrettend sein kann!

Grund 4: Reduziertes Risiko für Reifenpannen. Die hohen Temperaturen, die im Sommer erreicht werden können, können zu gravierenden Schäden an den Winterreifen führen. Durch die Hitze können vor allem die Laufflächen und Seitenwände der Reifen stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Findet kein Wechsel auf Sommerreifen statt, kann es sogar so weit kommen, dass ein Reifen platzt, was im Ernstfall ein unzumutbares Risiko für alle Beteiligten im Straßenverkehr darstellt.

Wer rechtzeitig auf Sommerreifen wechselt, spart Zeit und bares Geld!

Grund 5: Finanzielle Aspekte. Wie bereits erwähnt, wird das Gummi bei höheren Temperaturen zunehmend weicher, wodurch der Rollwiderstand der Reifen steigt. Dadurch erhöht sich als unschöner Nebeneffekt auch der Spritverbrauch – und das bis zu zehn Prozent! Ebenfalls nutzen sich die Reifen übermäßig ab. Letztlich spart der Wechsel auf Sommerreifen bares Geld und die Umwelt wird geschont!

Grund 6: Wertvolle Zeit sparen. Wenn man ehrlich ist, wechselt doch niemand gerne die Reifen an seinem Auto. Daher lässt man den Wechsel gern bequem durch einen Fachmann vornehmen und schiebt den Wechsel auch gerne mal ein paar Wochen vor sich her. So kommt es häufig zu einem riesigen Andrang bei den Reifenhändlern wie beispielsweise reifen.com, da viele Autofahrer im März oder April ihre Reifen wechseln lassen wollen. Die Folge: Man muss einige Zeit warten, bis man einen Termin bekommt! Aus diesem Grund gilt: Rechtzeitig einen Termin vereinbaren, um kostbare Zeit und Nerven zu sparen!

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