Der Anlasser, auch Startermotor genannt, ist für das Starten des Motors verantwortlich. Er wandelt elektrische Energie aus der Batterie in mechanische Energie um, um die Kurbelwelle in Bewegung zu setzen. Erst wenn der Motor seine Arbeit aufnimmt, wird der Anlasser wieder vom Antriebsstrang getrennt. Ein defekter Anlasser kann dazu führen, dass der Motor nicht startet – selbst bei voll geladener Batterie. Auf Teilesuche.net finden Sie Anlasser für nahezu alle Fahrzeugmodelle – als Originalteil oder in geprüfter Austauschausführung.
Wann ein Anlasser gewechselt werden muss
Anlasser sind robust, unterliegen jedoch mechanischem und elektrischem Verschleiß. Häufige Ursachen für Defekte sind abgenutzte Kohlebürsten, ein verschlissener Magnetschalter, defekte Lager oder ein beschädigtes Ritzel. Typische Symptome sind ein Klickgeräusch beim Startversuch, ein langsames Durchdrehen oder gar keine Reaktion beim Drehen des Zündschlüssels. In manchen Fällen dreht der Anlasser, greift aber nicht in den Motor ein.
Wichtige Hinweise beim Austausch
Beim Austausch des Anlassers sollte auch die Verkabelung geprüft und die Batterie auf volle Leistung getestet werden, um Folgeschäden zu vermeiden. Zudem ist auf die exakte Bauform und Befestigung zu achten, da es je nach Motorisierung Unterschiede gibt.
Häufige Fragen zu Anlasser:
Ein Automotor benötigt eine bestimmte Drehzahl, um eigenständig arbeiten zu können. Zu Unterstützung beim Start dient daher der Anlasser, der über einen Elektromotor eine Drehbewegung auf die Schwungscheibe des Motors auswirkt, um diesen zum Laufen zu bekommen. Zum Motorstart ist man daher in jedem Fall auf den Anlasser angewiesen.
Im Normalfall ist ein Anlasser wartungsfrei, jedoch gibt es mehrere Gründe, die zum Verschleiß und Beschädigungen am Starter führen können. So können zahlreiche Startvorgänge, wie sie bei Kurzstreckenfahrten vorkommen, dessen Lebensdauer stark beeinträchtigen. Auch bei Autos, die häufig auf der Langstrecke bewegt werden, kann der Anlasser verschmutzen oder hängen bleiben, da verhältnismäßig wenige Startvorgänge durchgeführt werden. Ein Defekt kann dabei durch verschiedene Bauteile des Starters verursacht werden. So kann der Elektromotor oder der Freilauf nicht mehr einwandfrei funktionieren, die Hauptkontakte des Magnetschalters beschädigt sein, der Magnetschalter selbst kann hängen und somit nicht mehr die Hauptkontakte steuern oder das Anlasserritzel könnte durch Abnutzung nicht mehr richtig greifen.
Die häufigsten Anzeichen für einen defekten Anlasser sind recht einfach zu erkennen. Wenn man den Zündschlüssel betätigt und der Anlasser zwar reagiert, aber keine Wirkung in Form eines startenden Motors zeigt, deutet dies eindeutig auf einen Defekt hin. Falls man beim Startversuch jedoch nur ein Klackern vernimmt, ist dies ebenfalls auf einen beschädigten Starter zurückzuführen. In diesem Fall dreht sich das Ritzel nicht, sondern bewegt sich nur nach vorne, wodurch der Motor ebenfalls nicht starten kann.
Wer das über das richtige Werkzeug verfügt, kann einen Anlasser genauestens prüfen. In einer Werkstatt werden die gängigsten Fehlerursachen mittels eines Multimeters geprüft. Wichtig ist dabei auch die Prüfung des Stromdurchflusses und die Prüfung der elektrischen Verbindungen sowie der internen Kontakte, da etwa eine Masseverbindung, die Rost angesetzt hat, die komplette Funktionsfähigkeit eines Anlassers stören kann. Im eingebauten Zustand lässt sich ebenfalls der Stromdurchgang messen.
Je nach Baumodell kostet ein neuer Anlasser zwischen 200 € und 300 €. Wird die Arbeitszeit für den Einbau miteinberechnet, ergeben sich Gesamtkosten zwischen 500 € und 800 €.
Ähnliche Suchbegriffe und Schreibweisen für Anlasser
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