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Zylinderkopfdichtungen

Wie kann man die Zylinderkopfdichtung prüfen?

Da ein Defekt oder Mangel an der Zylinderkopfdichtung vielfältige Ursachen haben kann, ist eine Prüfung derselben häufig kein einfaches Vorhaben. Häufig macht sich eine Beschädigung durch einen undichten Kreislauf des Kühlwassers oder Motoröls bemerkbar, was zu einem Austreten der jeweiligen Flüssigkeiten führt. Jedoch ist dieser nicht in jedem Fall von außen sichtbar, da der Defekt an den Zwischenstegen der Brennräume auftritt. Spürbare Indizien können ein unrunder Motorlauf, auffällige Geräuschentwicklung im Motor oder schlechte Gasannahme. Weitere Anzeichen sind beispielsweise ein erhöhter Verbrauch des Kühlwassers, ungewöhnlich hohe Motortemperaturen, sehr dunkle Rauchentwicklung am Auspuff oder ölverschmierte Motorteile wie etwa die Zündkerzen sein. Wer sich nicht zu einhundert Prozent sicher ist, ob ein Defekt vorliegt, sollte eine umfangreiche Prüfung der betroffenen Komponenten in einer Fachwerkstatt vornehmen lassen. Ein eindeutiges Indiz für eine defekte Zylinderkopfdichtung ist zum Beispiel verdicktes Kühlwasser, das sich sogar im Extremfall braun färben und schleimig werden kann. Um weitere Faktoren zu untersuchen, kann auch der Deckel am Motorblock zum Einfüllen des Öls geprüft werden. Falls sich dort Öl und Wasser vermischt haben, ist ein Defekt der Zylinderkopfdichtung ebenfalls kaum auszuschließen, da diese für das sichere Abdichten beider Kanäle im Motor zuständig ist. Ebenfalls ist ein chronischer Verlust von Kühlflüssigkeit ein Anzeichen für einen Schaden an der Zylinderkopfdichtung.