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Starthilfekabel

Was muss man bei einem Starthilfekabel beachten?

Beim Kauf eines Starthilfekabels muss grundsätzlich darauf geachtet werden, dass dieses über einen für den eigenen Motor ausreichenden Kabelquerschnitt verfügt. Bei Benzinern mit kleinem Hubraum sollten mindestens 16 mm2 bei Kupferkabeln oder 25 mm2 bei Aluminiumkabeln zum Einsatz kommen. Besitzt man ein Fahrzeug mit einem Motor ab zwei Litern Hubraum oder einen Diesel, sollte das Kabel mindestens einen Querschnitt von 40 mm2 bei einem Modell aus Aluminium oder 25 mm2 bei Kupfer aufweisen. Beim Diesel ist dieser Querschnitt erforderlich, da der Motor im Gegensatz zum Benziner mit etwa 20-40 Ampere pro vorhandenem Zylinder vorgeglüht werden muss. Will man einen Benziner mit sehr großem Hubraum oder einen Diesel mit mindestens drei Litern Hubraum überbrücken, sollte das verwendete Kabel einen Querschnitt von 55 mm2 bei Aluminium und 35 mm2 bei Kupfer aufweisen.

Generell kann man zwar auch versuchen, einen Motor mit entsprechend kleinerem Kabel zu überbrücken, jedoch kann das Kabel dabei eine enorme Hitze entwickeln und sogar an den Kontakten durchschmoren. Im Zweifelsfall immer auf die angegebene Amperezahl achten, die die maximal zulässige Stromstärke angibt. Allerdings gilt es zu beachten, dass sich die Kabellänge auf die maximale Amperezahl auswirken kann und bei einer größeren Länge im Vergleich geringer ist. Umgekehrt, also ein Fahrzeug mit kleinerem Hubraum mit einem entsprechend größeren Kabel als erforderlich zu überbrücken, verursacht keinerlei Probleme. Zudem muss auf die anliegende Spannung geachtet werden, welche bei Kfz in der Regel bei 12V liegt, jedoch bei Nutzfahrzeugen und LKW bei 24V. Von einer Überbrückung ist in solchen Fällen abzuraten.