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Dachgepäckträger

Was ist beim Mitführen eines Dachgepäckträgers erlaubt?

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Wenn es um das Mitführen eines Dachgepäckträgers geht, ist es wichtig, die gesetzlichen Regelungen bezüglich der Ladungssicherung zu beachten. Diese sind im §22 der Straßenverkehrsordnung festgelegt. So ist beispielweise enthalten, dass die Ladung derart fest fixiert werden muss, dass diese selbst im Falle einer Gefahrenbremsung oder einem schnellen Ausweichmanöver nicht verrutschen, oder gar um- bzw. herunterfallen kann.

Weiterhin darf das Fahrzeug samt Ladung eine Breite von 2,55 Meter und eine Höhe von 4 Meter nicht überschreiten darf. Unterhalb von 2,5 Metern darf die Ladung nicht nach vorne über das Fahrzeug hinausragen, darüber maximal 50 Zentimeter. Nach hinten ist ein Herausragen bis zu 1,5 Meter erlaubt, die Ladung muss ab einem Meter hinter den Rückleuchten jedoch entweder mit einer hellroten Fahne, einem Schild oder einem zylindrischen Körper gekennzeichnet werden.

Die genauen Regelungen dazu kann man beim Bundesjustizministerium nachlesen. Wenn die Ladung die Fahrzeugleuchten seitlich über 40 Zentimeter überragt, muss diese ebenfalls durch eine weiße Leuchte zur Seite und eine rote Leuchte nach hinten gekennzeichnet werden. Was dabei im Einzelnen zu beachten ist, kann man unter oben verlinkter Webseite nachlesen.

Im Allgemeinen müssen Dachgepäckträger über keine ABE verfügen und nicht in den Fahrzeugschein eingetragen werden. Jedoch muss §30c Abs.1 der StVZO beachtet werden, der besagt, dass am Umriss der Fahrzeuge keine Teile so hervorragen dürfen, dass diese den Verkehr mehr als unvermeidbar gefährden. Wer Bedenken bezüglich der Traglast des Fahrzeugdaches hat, sollte diese in dessen Betriebsanleitung in Erfahrung bringen.

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