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Rückfahrleuchten

Hier finden Sie Nützliches und wissenswerte Informationen rund um das Thema Rückfahrleuchten aus dem Bereich Beleuchtung. Um passende Angebote zu finden, lässt sich im Menü links eine Automarke auswählen.

Sollten Sie Fragen zum Thema Rückfahrleuchten haben, können Sie diese im unteren Bereich der Seite stellen.

Kurz & knapp – Informationen zu Rückfahrleuchten

Rückfahrleuchten dienen dazu, den anderen Verkehrsteilnehmern anzuzeigen, dass das jeweilige Auto gerade den Rückwärtsgang betätigt hat und der Fahrer wahrscheinlich zurücksetzen möchte. Die Rückfahrlichter sind im Gegensatz zur restlichen Beleuchtung in Weiß gehalten, damit sich das Vorhaben des Fahrzeugführers leichter erkennen lässt. Auch Anhänger können mit Rückfahrscheinwerfer ausgestattet sein, Motorräder oder sonstige Fahrzeuge, die eher langsam unterwegs sind, brauchen diese allerdings nicht.
Die Position der Rückfahrlichter ist gesetzlich genau festgelegt. So müssen diese zwischen 250mm und 1200mm über der Fahrbahn liegen. Ob die Rückfahrlichter ordnungsgemäß funktionieren erkennt man am besten, wenn man rückwärts entgegen eines Schaufensters fährt. Im Rück- oder Seitenspiegel sollte man die weißen Lichter dann erkennen.
Der Austausch von Rückfahrscheinwerfern in Eigenregie gestaltet sich oftmals komplizierter als der bloße Austausch einer Glühlampe beispielsweise bei den normalen Scheinwerfern, da Rückfahrleuchten meistens eine komplette Leuchteinheit sind. Ein Wechsel ist zwar möglich, aber mit etwas Mehraufwand verbunden.

Rückfahrleuchten – das Wesentliche

Rückfahrleuchten bei Autos sind gemäß der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (§ 52 a StVZO) Pflicht. Der Rückfahrleuchten ist eine Leuchte, die dazu dient, die Fahrbahn hinter und – falls erforderlich – auch neben dem Auto auszuleuchten. Durch die Rückfahrleuchte wird anderen Verkehrsteilnehmern angezeigt, dass das Auto rückwärts fährt oder mit dem Rückwärtsfahren beginnt. Eine Rückfahrleuchte dient primär der Sicherheit im Straßenverkehr und schützt den Fahrer vor gefährlichen Auffahrunfällen.

Ein oder zwei Rückfahrscheinwerfer

Gesetzlich vorgeschrieben ist mindestens eine Rückfahrleuchte, die hinten am Fahrzeug angebracht ist. Wahlweise können maximal zwei Rückfahrleuchten vorhanden sein. Früher waren Fahrzeuge meistens mit zwei Rückfahrlichtern ausgestattet. Neuere Fahrzeugmodelle beschränken sich auf eine Rückfahrleuchte. Das ist deshalb so, weil zwei Lichter beim hinteren Fahrzeug den Eindruck erwecken könnten, dass ein Fahrzeug frontal entgegenkommt. Durch lediglich ein Rückfahrlicht wird dieser Irrtum ausgeschlossen und Verkehrsteilnehmer wissen, dass das Auto rückwärts fährt. Zudem sind Rückfahrleuchten mit einem hellen weißen Licht ausgestattet, sodass ein Rückfahrlicht vollkommen ausreichend ist. Die aktuelle Fassung der Straßen-Verkehrszulassungs-Ordnung steckt den Rahmen der Rückfahrleuchte klar ab.

Wie viele Rückfahrleuchten hat ein Auto?

Gesetzlich vorgegeben ist mindestens ein Rückfahrscheinwerfer, die meisten Wagen verfügen jedoch über zwei Exemplare. Diese sind jeweils in unmittelbarer Nähe zu den Rückleuchten beziehungsweise Bremsleuchten verbaut.

Wie schaltet man das Rückfahrlicht ein?

Eine gemeine Prüfungsfrage – doch das Rückfahrlicht lässt sich nicht direkt einschalten. Dazu muss man lediglich den Rückwärtsgang einlegen, was auch ohne zu fahren klappt. Die Rückfahrlichter werden dann automatisch angeschaltet.

Warum sind Rückfahrleuchten weiß?

Die Rückfahrlichter leuchten in weiß, damit diese sich von den anderen Scheinwerfern abheben und man als Verkehrsteilnehmer frühzeitig die Absichten des Fahrers erkennt. Da zum Beispiel auch die Bremsleuchten in Rot erstrahlen, würde man den Unterschied zwischen Brems- und Rückfahrleuchten im Betrieb kaum merken. Die weiße Farbe resultiert in einer erhöhten Aufmerksamkeit anderer Verkehrsteilnehmer und weist frühzeitig auf den Rückfahrvorgang hin.

Rückfahrlicht vs. Rückleuchten – was ist der Unterschied?

Da diese Begriffe sehr ähnlich sind, werden sie oft verwechselt oder als das gleiche betrachtet. Rückleuchten sind die ganz normalen Scheinwerfer, die angehen, sobald man das Abblendlicht einschaltet. Diese leuchten in roter Farbe und sind dann dauerhaft in Betrieb. Rückfahrleuchten kommen lediglich bei Betätigung des Rückwärtsgangs zum Einsatz. Sie leuchten in Weiß und nur dann auf, wenn der Rückwärtsgang eingelegt ist und/oder der Wagen rückwärts fährt.

Rückfahrlicht: Höhe und Ausrichtung

An die Position und die Höhe der Rückfahrscheinwerfer stellt die StVZO strenge Vorgaben und Regelungen. Der höchste Punkt der Fläche, die ausgeleuchtet ist, darf nicht mehr als 1.200 mm über der Fahrbahn liegen. Der niedrigste Punkt der auszuleuchtenden Fläche muss mindestens 250 mm über der Fahrbahn liegen.

Ein Rückfahrlicht muss eine Neigung aufweisen, die es ermöglicht, die Fahrbahn nicht mehr als 10 Meter hinter der Leuchte zu beleuchten. Das ist erforderlich, um mit der Rückfahrleuchte andere Verkehrsteilnehmer zu warnen, aber nicht zu irritieren oder eventuell zu blenden. Der Rückfahrleuchten befindet sich auf der Beifahrerseite. Das legt darin begründet, dass auf der anderen Seite die Nebelschlussleuchte angebracht ist. Durch die Platzierung des Rückfahrleuchtens ist eine Verwechslung mit dem Nebelscheinwerfer durch andere Verkehrsteilnehmer auszuschließen.

Rückfahrleuchte: Weitere Bestimmungen

Es ist lediglich erlaubt, maximal zwei Rückfahrleuchten am Fahrzeug zu führen. Weiter ist es nicht gestattet, einen Rückfahrscheinwerfer weiter unten am Fahrzeug zu montieren, damit die Sicht beim Einparken etc. im Dunkeln leichter fällt. Das Rückfahrlicht muss immer symmetrisch angebracht werden und Eigenkreationen, die unter der Stoßstange angebracht werden, sind nicht erlaubt und werden gegebenenfalls mit einem Bußgeld belegt. Wer die Rückfahrleuchten ändern möchte, ist gut beraten, diese beim TÜV genehmigen zu lassen. Werden neben dem Rückfahrleuchten, der seitens des Herstellers angebracht ist, weitere Rückfahrleuchten angebracht, sollte ein Besuch beim TÜV oder einer anderen Prüfstelle unbedingt auf dem Programm stehen. Rückfahrscheinwerfer müssen den gesetzlichen Vorschriften genügen. Nicht zugelassene Leuchtmittel am Fahrzeug sind ausdrücklich verboten.

Folgendes Video bietet eine anschauliche Erklärung zu den Rückfahrlichtern und deren Unterschied zu den Bremsleuchten.

Rückfahrleuchten: Sinnvolle lichttechnische Einrichtung

Rückfahrleuchten werden in der Schweiz auch als Rückfahrlicht bezeichnet. Das Rückfahrlicht ist eine lichttechnische Einrichtung des Fahrzeuges, die regelmäßig im Rahmen der HU gemäß der Fahrzeugteileverordnung (FzTV) sowie der StVZO geprüft werden. Beim Verbau ist die Rückfahrleuchte an den "Regelungen de ECE (Economic Commission for Europe für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger) auszurichten. Die Regelungen der ECE wurden in Zusammenarbeit der Europäischen Mitgliedstaaten festgeschrieben und dienen als Grundlage der StVZO in Deutschland. Alle zulassungsrelevanten Themengebiete bezüglich der Rückfahrleuchte sind umfangreich in den ECE-Regelungen festgelegt.

Farbe der Rückfahrleuchten

In den ECE-Regelungen sind die Farborte der Rückfahrleuchte definiert. Hersteller sind strikt an die Farbörter gebunden, weshalb man sich als Laie immer an diese Vorgaben halten soll. Eine Ersatz-Rückfahrleuchte sollte deshalb immer als Originalteil oder als Identteil erworben werden, um eventuell falsche Farbörter zu vermeiden, die ein Bußgeld nach sich ziehen oder einen Unfall provozieren können.

Wann darf die Rückfahrleuchte eingeschaltet werden?

Der Rückfahrscheinwerfer darf nur leuchten, wenn der Rückwärtsgang eingelegt ist. Die Rückfahrleuchte darf nicht eingeschaltet werden oder eingeschaltet bleiben, wenn das Fahrzeug sich nicht nach hinten bewegt oder bewegen soll – das ist im Normalfall auch überhaupt nicht möglich.

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Gast 07.07.17 um 18:34 Uhr

Welches der Kabel ist plus für die rückfahrleuchtediggi.pf@arcor.de


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