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Lichtmaschine

Hier finden Sie Nützliches und wissenswerte Informationen rund um das Thema Lichtmaschine aus dem Bereich Sensoren & Elektronik. Um passende Angebote zu finden, lässt sich im Menü links eine Automarke auswählen.

Sollten Sie Fragen zum Thema Lichtmaschine haben, können Sie diese im unteren Bereich der Seite stellen.

Kurz & knapp – Informationen zu Lichtmaschine

Die Lichtmaschine ist für die allgemeine Stromversorgung im Auto verantwortlich. Elektronische Geräte wie Radio, Scheinwerfer oder Navigationsgeräte werden durch diese betrieben und mit Strom versorgt.
Die Autobatterie wird ebenfalls durch die Lichtmaschine aufgeladen. Beide Komponenten stehen in einem ständigen Zusammenspiel zueinander. Sollte zu viel Strom erzeugt werden, wird die Autobatterie geladen – sollte keiner generiert werden, kümmert sich die Autobatterie derweil um die Stromzufuhr.
Wenn die Ladekontrolllampe leuchtet, ist eine ausreichende Stromversorgung nicht mehr gegeben. Sollte der Motorraum Geräusche von sich geben, kann ein defekter Keilriemen die Ursache sein. In beiden Fällen sollte man die Werkstatt aufsuchen und die Lichtmaschine prüfen lassen.

Lichtmaschine – Das Wesentliche

Radio, Navigationsgerät, Innenbeleuchtung – aber auch die Scheinwerfer. Alle diese elektronischen Komponenten sind absoluter Standard in jedem PKW. Dass sie tadellos funktionieren, wird vorausgesetzt und nicht hinterfragt, aber alle haben etwas gemeinsam: Sie benötigen Strom. Aber wie kommt dieser ins Auto und wie wird er erzeugt?

Die Lichtmaschine hat sich genau das zur Aufgabe gemacht. Sie ist verantwortlich für die Stromversorgung des Bordnetzes und aller elektronischen Komponenten im Auto. Dabei ist der Begriff mittlerweile etwas überholt: Früher war die Lichtmaschine tatsächlich nur für die Erzeugung von Licht zuständig – vergleichbar mit einem Dynamo am Fahrrad. Aufgrund des technischen Fortschrittes und der damit verbundenen elektronischen Vielfalt, die man sich mittlerweile in sein Auto holen kann, übernimmt die Lichtmaschine heutzutage die Stromversorgung für viele Module gleichzeitig. Eigentlich könnte man die Lichtmaschine deswegen auch allgemein als Stromgenerator oder Stromerzeuger bezeichnen, der etwas veraltete Begriff hat sich aber im Laufe der Zeit durchgesetzt.

Funktion & Aufbau

Die Lichtmaschine (auch: Generator) wird über einen Keilriemen vom Motor aus angetrieben. Ihre Hauptaufgabe ist es, die mechanische Energie des Keilriemens in elektrische Energie umzuwandeln, sodass die elektronischen Komponenten im Auto ausreichend mit Strom versorgt werden können. Die vom Motor abgegebene mechanische Leistung kann aber aufgrund des Wirkungsgrades nicht eins zu eins in elektrische Energie umgewandelt werden, hier werden ca. 30-40% mehr mechanische Leistung erbracht als tatsächlich umgesetzt wird.

Es wird grundsätzlich zwischen Gleichstrom-, Wechselstrom- und Drehstromgeneratoren unterschieden, die Lichtmaschinen in den heutigen PKWs sind durchweg Drehstromgeneratoren. Das hat den Vorteil, dass diese auch schon bei wenigen Umdrehungen effizient Strom erzeugen können.

Ein Drehstromgenerator besteht im Wesentlichen aus dynamischen und statischen Bauteilen, die zusammenwirkend durch elektromagnetische Induktion Strom generieren.

Lichtmaschine und Autobatterie

Lichtmaschine und Pferdestärke

Für den Antrieb der Lichtmaschine benötigt der Motor zusätzlich ca. 3-5 PS!
Die Lichtmaschine steht in einem ständigen Zusammenspiel mit der Autobatterie. Der Generator lädt diese während der Fahrt nämlich gleichzeitig auf – sie dient dabei sozusagen als eine Art Puffer und Stromreserve. Sollte man bei abgestelltem Motor das Radio oder die Scheinwerfer einschalten, ist die Batterie solange für die Stromzufuhr verantwortlich. Bei ausgeschaltetem Motor sollten allerdings nicht zu viele elektronische Module auf einmal bedient werden, denn die Batterie kann hier natürlich nur begrenzt nachhelfen.

Gleichbleibende Spannung durch Lichtmaschinenregler

Da durch unterschiedliche Drehzahlen des Motors ständig unterschiedliche Stromstärken- und Spannungen erzeugt werden, muss gewährleistet werden, dass die Lichtmaschine für eine beständige Funktion trotzdem eine gleichbleibende Spannung erfährt. Dazu befindet sich ein sogenannter Lichtmaschinenregler am Generator. Dieser sorgt dafür, dass die Spannung des Stromes durchgehend konstant gehalten wird, in dem der Strom quasi verteilt wird. Wird zu viel davon erzeugt, wird die Autobatterie damit aufgeladen. Das ist im Normalfall während der Fahrt der Fall. Wird zu wenig Strom erzeugt, hilft die Autobatterie nach und sorgt währenddessen für eine ausreichende Stromzufuhr im Bordnetz, deswegen können zum Beispiel auch Radio und Beleuchtung bei ausgeschaltetem Motor benutzt werden.

Wie erkennt man eine defekte Lichtmaschine?

Wenn die Ladekontrolllampe leuchtet, weist das meistens auf einen Fehler der Lichtmaschine hin, die Stromzufuhr könnte zu niedrig sein. Häufige Probleme sind eine schwache Autobatterie oder der Laderegler der Lichtmaschine. Sollte das Lämpchen für längere Zeit leuchten, lassen Sie auf jeden Fall die Lichtmaschine kontrollieren, bevor ihr Auto nicht mehr anspringen sollte.

Ebenfalls könnte der Keilriemen einen Defekt aufweisen, hierbei leuchtet allerdings keine Kontrolllampe – Geräusche im Motorraum weisen darauf hin. Der Keilriemen hat dann seinen Spannungszustand verloren und kann nicht mehr ausreichend mechanische Leistung auf den Drehspulgenerator übertragen.

Lichtmaschine defekt – was tun?

Das Auto lässt sich noch kurzfristig betreiben, allerdings läuft die komplette Stromversorgung dann über die Autobatterie ab. Die Reserven sind hier schnell aufgebraucht, weshalb im Fall eines Defekts auch unbedingt eine Werkstatt die Lichtmaschine testen und gegebenenfalls austauschen sollte.

Was kostet eine Lichtmaschine?

Das ist je nach Fahrzeugmodell unterschiedlich – bei modernen Fahrzeugen befinden sich die Kosten aber im dreistelligen Bereich. Lichtmaschinen sind keine günstige Angelegenheit, fragen Sie vor einem Wechsel am besten bei Ihrer Werkstatt nach. Diese kann Sie darüber informieren, wieviel der Einbau einer neuen Lichtmaschine kosten kann.

Lichtmaschine defekt

Ein Verschleiß der Lichtmaschine ist sicherlich nicht an der Tagesordnung. Da diese aber ständig in Betrieb ist, können auch hier die Komponenten verschleißen. Aber wie macht sich eine defekte Lichtmaschine bemerkbar? Grundsätzlich gibt es hier zwei Möglichkeiten:

Defekter Keilriemen:

Sollte die Lichtmaschine kaputt sein, ist zu unterscheiden, ob der Generator selbst oder ihr Antrieb – der Keilriemen – defekt ist. Ein kaputter Keilriemen kann sich durch Quietschgeräusche aus dem Motorraum bemerkbar machen. Das liegt daran, dass dieser seine ursprüngliche Spannung verloren hat und dadurch rutscht. Eine vollständige Kraftübertragung von Keilriemen auf Lichtmaschine ist nicht mehr gegeben – dadurch kann die Lichtmaschine nicht mehr genügend Energie generieren. Ein Austausch des Keilriemens ist noch vergleichsweise günstig, kann aber je nach Fahrzeugmodell im Preis variieren.

Defekter Drehstromgenerator:

Wenn die Ladekontrolllampe aufleuchtet, kann das ein Indikator dafür sein, dass die Lichtmaschine selbst defekt ist. Diese haben zwar eine meist lange Lebenserwartung, aber durch Verschleiß der internen Drehstromgeneratorteile kann auch das möglich sein. Eine nicht mehr ausreichende Stromzufuhr ist die Folge – die Lichtmaschine muss ausgetauscht werden.

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