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Leuchtweitenregulierung

Hier finden Sie Nützliches und wissenswerte Informationen rund um das Thema Leuchtweitenregulierung aus dem Bereich Beleuchtung. Um passende Angebote zu finden, lässt sich im Menü links eine Automarke auswählen.

Sollten Sie Fragen zum Thema Leuchtweitenregulierung haben, können Sie diese im unteren Bereich der Seite stellen.

Kurz & knapp – Informationen zu Leuchtweitenregulierung

Eine Leuchtweitenregulierung sorgt dafür, dass die Scheinwerfer immer in die richtige Position gebracht werden können. Aufgrund höheren Gewichtes im Auto oder der Verwendung von Anhängern und oder Noträdern kann sich die Ausrichtung des Lichtkegels verändern.
Es lässt sich zwischen einer manuellen und einer automatischen LWR unterscheiden. Bei der manuellen Variante muss der Fahrzeugführer die Einstellung selbst durchführen – das wird anhand eines Rädchens im Armaturenbrett realisiert. Die automatische Leuchtweitenregulierung ist dabei wesentlich einfacher. Diese steuert die Bewegung der Scheinwerfer in Nickrichtung des Fahrzeuges entsprechend von Berechnungen selbst.
Eine Leuchtweitenregulierung ist schon seit vielen Jahren – genauer genommen seit dem 01. Januar 1990 – Pflicht bei allen Neuwagen. Die manuelle Regulierung ist dabei verbindlich, die automatische Regelung wird nur bei modernen Fahrzeugen oder bei Fahrzeugen mit einer starken Leuchtkraft eingesetzt.

Leuchtweitenregulierung – jederzeit eine optimale Ausleuchtung

Im alltäglichen Straßenverkehr kann es oftmals zu eingeschränkten Lichtverhältnissen kommen – sei es durch Nebel oder Schnee, starken Regen, Dunkelheit oder durch blendendes Gegenlicht. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dass die Scheinwerfer des Fahrzeuges immer optimal auf die Straße angepasst und eingestellt sind.

Doch das ist trotz sorgfältiger Beobachtung nicht immer der Fall und ist für den Fahrer auf den ersten Blick auch nicht immer ersichtlich. Gerade wenn das Fahrzeug schwer beladen ist – sei es durch mehrere Personen im Auto oder durch schweres Gepäck – verstellen sich die Scheinwerfer, aufgrund des zusätzlichen Gewichtes und der damit veränderten Haltung des Fahrzeugs, nach oben. Nicht nur die Straße wird somit falsch ausgeleuchtet, auch entgegenkommende Fahrzeuge werden durch das falsch justierte Scheinwerferlicht oftmals stark geblendet.

Aus diesem Grund ist mittlerweile in jedem gängigen PKW eine Leuchtweitenregulierung – kurz: LWR – verbaut. Diese sorgt dafür, dass die Scheinwerfer je nach Gewicht des Fahrzeuges entsprechend angepasst werden können.



Die Justierung der Leuchtweite wird meistens etwas vernachlässigt oder schlichtweg vergessen. Jedoch ist eine Anpassung äußerst wichtig – diese kann immer dann vorgenommen werden, wenn das Abblendlicht eingeschaltet und das Fernlicht aus ist.

Ursachen und Gründe

Um eine ständige Neujustierung zu vermeiden, lassen sich eventuelle Ursachen und Gründe für die zeitweise Veränderung des Lichtkegels von vornerein ausschließen, beziehungsweise dafür verantwortlich machen.

So kann ein voll besetztes Auto, wie auch ein voller Kofferraum aufgrund des zusätzlichen Gewichtes dafür verantwortlich sein. Faktoren sind ebenso die Nutzung eines Anhängers oder die Verwendung eines Notrads. Der Straßenverlauf spielt ebenso eine entscheidende Rolle, so kann sich die Leuchtweite in bergigen und unebenen Gegenden laufend verändern, ebenso wie beim Beschleunigen und Abbremsen des Wagens.

Ist in jedem Fahrzeug die Leuchtweitenregulierung Pflicht?

Ja, zumindest die manuelle LWR. Seit 1. Januar 1990 sind diese bei allen Neuwagen vorgeschrieben. Außerdem ist eine automatische LWR Pflicht, sollte die Leuchtkraft der Scheinwerfer 2000 Lumen überschreiten. Dementsprechend sollte darauf geachtet werden, dass sowohl Stellmotoren als auch Sensoren und das Einstellungsrädchen fehlerfrei funktionieren.

Wie lässt sich die Funktion der LWR überprüfen?

Um die Funktion der Leuchtweitenregulierung zu überprüfen, empfiehlt es sich das Auto vor eine freie Fläche oder einige Meter vor eine hohe Wand zu stellen. Dann kann an dem Rädchen der LWR gedreht werden. Sollte sich die Position der Lichtkegel nun verändern, funktioniert die Regelung grundlegend. Entsprechende Feinjustierungen und eine genaue Scheinwerferanpassung lassen sich mit einem Scheinwerfereinstellgerät vornehmen. Diesen Service bieten die meisten Werkstätten in der Regel an.

Die LWR ist defekt – Was tun?

Grundsätzlich empfiehlt sich ein Besuch in einer Werkstatt. Alternativ lassen sich Stellmotoren und Sensoren auch einzeln kaufen – der Einbau könnte sich je nach technischem Verständnis etwas kompliziert gestalten. Beim eigenen Kauf entsprechender Teile lässt sich aber meist bares Geld sparen. In jedem Fall sollte die Leuchtweitenregulierung schnellstmöglich repariert werden, damit beim zukünftigen Fahren keine anderen Verkehrsteilnehmer geblendet werden und das eigene Fahrzeug die Straße immer komplett ausleuchten kann – zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit anderer.

Kommt man mit defektem LWR durch den TÜV?

Da die Leuchtweitenregulierung ein sicherheitsrelevantes System ist, beziehungsweise zur Sicherheit zwecks Ausleuchtung während der Fahrt beiträgt, ist es gut möglich ohne eine funktionierende LWR durch den TÜV zu fallen. Das ist ganz vom Prüfer abhängig, jedoch kann eine fehlerhafte Funktion Probleme und Beanstandungen bei der TÜV Prüfung hervorrufen.

Aufbau und Bedienung der Leuchtweitenregulierung

Die Leuchtweitenregulierung befindet sich im Normalfall in unmittelbarer Umgebung zu den Scheinwerfereinstellungen eines jeden Autos. Die Einstellung der Leuchtweite ist meist anhand eines Rädchens umgesetzt, an welchem nach oben oder unten gedreht werden kann. Dementsprechend verstellen sich dann auch die Scheinwerfer. Diese leuchten also entweder verstärkt in die Ferne oder nähern sich entsprechend mit dem Lichtkegel der Fahrzeugfront an.

Oftmals sind die Leuchtweitenregulierungsregler stufenlos verstellbar, je nach Fahrzeugmodell lassen sich aber auch verschiedene Stufen einstellen, so dass circa zwischen 4-6 verschiedene Leuchtweiten eingestellt werden können.

Die Funktion

Über das Rädchen wird die Leuchtweitenregulierung per Stellmotoren angesprochen, welche über bestimmte Stellhebel und Achsen dann die Neigung des Scheinwerfers entsprechend im Nickwinkel des Autos verändern. Je nach Fahrzeugmodell kann die Einstellung dabei abgestuft oder stufenlos eingestellt werden.

Manuelle vs. automatische Leuchtweitenregulierung

Bei vielen Autos muss die Leuchtweite manuell eingestellt werden, beim Beladen eines Fahrzeuges oder bei vielen Mitfahrern sollte vor der Fahrt also stets überprüft werden, ob die Scheinwerfer bei Dunkelheit oder schlechten Sichtverhältnissen die Straße noch ausreichend ausleuchten. Wichtig ist zu beachten, dass die Beleuchtung dabei nicht zu hoch eingestellt werden sollte, da sonst andere Fahrzeughalter geblendet werden könnten.

Eine automatische Leuchtweitenregulierung – häufig auch ALWR – macht es dem Fahrzeughalter dabei denkbar einfach. Die mittlerweile gängigen Systeme verfügen über Sensoren sowohl an Vorder- als auch an der Hinterachse. Durch Berechnungen werden dann die Steuersignale für die Stellmotoren definiert, welche die Position der Scheinwerfer automatisch anpassen.

Leuchtweitenregulierung defekt – Die Ursachen und Lösungen

Sollte die LWR defekt sein, können sowohl die Sensoren als auch die dazugehörigen Stellmotoren defekt sein. Ein Austausch dieser ist etwas kompliziert, kann zur Not aber auch selbst vorgenommen werden. Außerdem sind diese Teile vergleichsweise günstig und meist unter 100€ zu erwerben. Alternativ empfiehlt sich ein Austausch in der Werkstatt.

Gesetzliche Regelungen zur LWR

Seit dem 1. Januar 1990 ist eine manuelle Leuchtweitenregulierung für Neuwagen in Deutschland Pflicht. Diese muss vom Armaturenbrett aus bedienbar sein und die Scheinwerfer gleichzeitig verstellen. Eine automatische Regulierung ist nur dann Pflicht, wenn das Licht eine Stärke von 2000 Lumen überschreitet, dieser Wert wird bisher allerdings nur selten erreicht. In der ECE-Regelung ECE-R48 sind weitere Details über An- und Einbau verschiedener Fahrzeugbeleuchtung einsehbar.

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