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Kühlflüssigkeiten

Hier finden Sie Nützliches und wissenswerte Informationen rund um das Thema Kühlflüssigkeiten aus dem Bereich Motor & Antrieb. Um passende Angebote zu finden, lässt sich im Menü links eine Automarke auswählen.

Kurz & knapp – Informationen zu Kühlflüssigkeiten

Die Kühlflüssigkeit spielt eine zentrale Rolle Im Auto, indem sie beim Fahren den Motor abkühlt und die Wärme nach außen leitet. Da sich dieser während des Betriebes erhitzt, beugt die Kühlflüssigkeit eventuell auftretenden Schäden durch zu hohe Temperaturen vor.
Kühlflüssigkeit kann relativ einfach nachgefüllt werden. So muss im Motorraum nach einem weißen Behälter geschaut werden, welcher über eine MIN und MAX Angabe verfügt und solange nachgefüllt werden, bis die Flüssigkeit etwa mittig zwischen beiden Füllmengen steht.
Dem Handbuch des Fahrzeuges sollte die genaue Bezeichnung der Kühlflüssigkeit entnommen werden und nur die dort vorgeschriebene eingesetzt werden. Anderweitige Kühlflüssigkeiten könnten Schäden verursachen, da diese nicht ordnungsgemäß kühlen könnten. Das ist von Motor zu Motor unterschiedlich und sollte deshalb dringend beachtet werden!

Die Kühlflüssigkeit und ihre Funktion im Auto

Der Motor eines Autos übernimmt die zentrale Funktion des Fahrzeugs: Den Antrieb. Während ein großer Teil der durch den verbrannten Kraftstoff erzeugten Energie in Antriebskraft umgewandelt wird, produzieren Verbrennungsmotoren bei ihrer Arbeit zwangsläufig auch Wärmeenergie. Damit die entstehende Hitze keinerlei Komponenten im Motorraum beschädigt, kommt die sogenannte Kühlflüssigkeit zum Einsatz: Sie nimmt einen Großteil der Wärme auf, zirkuliert im Motorraum und gibt sie schließlich über den Kühler an die Außenwelt ab. Somit stellt das Kühlmittel einen unverzichtbaren Bestandteil eines Autos mit Verbrennungsmotor dar.

Meist aus destilliertem Wasser, Frostschutzmitteln und diversen Additiven (beispielsweise zur Verhinderung von Korrosion) bestehend, muss die Kühlflüssigkeit regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf gewechselt werden. Da hinsichtlich der Kühlmittel eine recht große Auswahl besteht, sollte man die verschiedenen Produkte beim Kauf miteinander vergleichen und sich unbedingt für ein geeignetes sowie hochwertiges Mittel entscheiden.

Die Kühlflüssigkeit kontrollieren und wechseln

Auch wenn die Kontrolle sowie der Wechsel der Kühlflüssigkeit häufig von Werkstätten mit entsprechend hohen Lohnkosten durchgeführt werden, können beide Vorgänge problemlos von Laien vorgenommen werden. Den ersten Schritt stellt die Kontrolle dar: Dafür sollte die Motorhaube geöffnet und im Motorraum nach einem in aller Regel weißen Behälter gesucht werden, auf dem die Markierungen "MIN" und "MAX" meist gut lesbar angebracht sind. Liegt der Pegel der Kühlflüssigkeit zwischen diesen Zeichen, ist alles in Ordnung; falls er unter "MIN" liegt, muss das Kühlmittel nachgefüllt werden.

Für die Nachfüllung der Kühlflüssigkeit sollten sowohl das erworbene Kühlmittel als auch ein Trichter oder eine Gießkanne bereitstehen. Zum Auffangen der alten Kühlflüssigkeit ist aus Gründen des Umweltschutzes zudem ein separates Behältnis erforderlich. Nachdem der Motor abgekühlt ist, kann die Ablassöffnung der Kühlflüssigkeit (meist am Fahrzeugboden auffindbar) geöffnet und das alte Kühlmittel in den Behälter abgelassen werden. Zudem ist das vorherige Lösen sowie nach dem Vorgang stattfindende Schließen der Entlüftungsschraube erforderlich. Schlussendlich sind alle Schrauben wieder fest anzuziehen, sodass die neue Kühlflüssigkeit nicht abfließt.

Diese sollte mithilfe des Trichters oder der Gießkanne in das Gefäß im Motorraum gefüllt werden, bis der Pegel die obere Markierung erreicht. Anschließend ist der Motor anzulassen und zu kontrollieren, ob das Kühlmittel weitestgehend auf diesem Stand bleibt.

Mit speziellen Tools lässt sich prüfen, bis zu welchen Minusgraden die Kühlflüssigkeit verwendet werden kann.

Wie füllt man Kühlflüssigkeit nach?

Damit man die Kühlflüssigkeit nachfüllen kann, muss nach einem entsprechenden Behälter im Motorraum gesucht werden. Dieser ist meistens weiß und verfügt über Minimal- und Maximalangaben. Sollte die Kühlflüssigkeit unter dem Minimalbereich sein, sollte so lange Kühlflüssigkeit nachgefüllt werden, bis der Flüssigkeitsstand ungefähr in der Mitte beider Werte liegt. Ebenso lässt die Kühlflüssigkeit auch komplett wechseln beziehungsweise austauschen. Dazu muss der Deckel des Fülltanks weggeschraubt und am Fahrzeugboden der entsprechende Verschluss geöffnet werden. Natürlich muss man ein entsprechendes Behältnis drunter stellen, damit die Kühlflüssigkeit dort hinein ablaufen kann. Nach Zuschrauben des Verschlusses am Fahrzeugboden, kann dann wiederum die neue Kühlflüssigkeit bis zum geeigneten Pegel eingefüllt werden.

Kühlflüssigkeit entsorgen – wohin damit und wie geht das?

Damit man ordnungsgemäß die Kühlflüssigkeit entsorgen oder das Frostschutzmittel entsorgen kann, müssen einige Dinge beachtet werden. Denn obwohl das Kühlwasser selbst nicht unbedingt schädlich ist, können darin enthaltene Additive oder zugefülltes Frostschutzmittel umweltschädlich sein. Nach einem Austausch oder Wechsel dürfen diese deswegen nicht einfach so weggeschüttet werden! Das Behältnis, in dem die alte Kühlflüssigkeit am Fahrzeugboden aufgefangen wird, sollte bei der nächsten Schadstoffsammelstelle entsorgt werden. Zuständige Ordnungsämter können Sie jederzeit über eventuelle Sammelstellen informieren, diese gibt es erfahrungsgemäß im Abstand weniger Kilometer.

Wie lange ist Kühlflüssigkeit haltbar?

Die Frage zur Haltbarkeit einer Kühlflüssigkeit stellt man sich häufiger, jedoch sind eventuelle Sorgen nahezu unbegründet. Da Kühlflüssigkeiten über keine verflüchtigenden Eigenschaften verfügen, sind diese fast ewig haltbar. Sie können mehrere Jahre gelagert werden und halten auch im Auto normalerweise mehrere Jahre problemlos durch. Zur Sicherheit ist aber ein Wechsel alle zwei bis drei Jahre ratsam – spätestens wenn der Füllstand im Auto unter den Minimalwert sinkt oder sich die Farbe der Flüssigkeit verändert.

Wie lange kann ein Kühlmittel verwendet werden?

Die Kühlflüssigkeit sollte nicht nur bei einer zu geringen Menge gewechselt werden: Da das Mittel mit der Zeit seine Wirkung verliert, den Motor also nicht mehr genügend kühlt, ist ein alle zwei bis drei Jahre stattfindender Wechsel empfehlenswert. Fühlt man sich hinsichtlich des Wechsels der Kühlflüssigkeit nicht sicher, sollte er in einer Werkstatt fachgerecht durchgeführt werden. Zwar erfordert die Anschaffung und möglicherweise der Wechsel der Kühlflüssigkeit eine gewisse Investition, jedoch ist diese äußerst lohnenswert: Eine nicht ausreichende Kühlung des Motors bewirkt die Beschädigung beziehungsweise Zerstörung ganzer Komponenten, die deutlich teurer ist als das Mittel selbst.

Worauf ist beim Kauf der Kühlflüssigkeit zu achten?

Der Kauf der Kühlflüssigkeit muss nicht über eine Fachwerkstatt erfolgen, sondern kann von jedem Autobesitzer selbst durchgeführt werden: Nachdem man dem Handbuch die genaue Bezeichnung des für das Auto geeigneten Mittels entnommen hat, muss exakt dieses Kühlmittel erworben werden, da ungeeignete Mittel unter Umständen Schäden anrichten können.

Das Internet bietet zum Vergleich und Kauf von Kühlmitteln gute Möglichkeiten: Nicht nur der Zugang zu Bewertungen anderer Kunden der jeweiligen Kühlflüssigkeit, sondern auch die Wahl zwischen verschiedenen Anbietern und Herstellern ist für den Anwender von Vorteil. Dabei sollte man, sofern eine Auswahl besteht, ein hochwertiges Kühlmittel erwerben, da auch scheinbar geeignete Billig-Mittel zu Schäden aufgrund nicht ausreichender Kühlung führen können.

Defekte am Kühler – die Kühlflüssigkeit tritt aus

Zwar stellt der Kühler ein recht robustes Bauteil am Auto dar, jedoch können undichte Stellen sowie Beschädigungen zu einem Austritt der Kühlflüssigkeit führen. Dieser Mangel ist vorrangig bei älteren Fahrzeugen auffindbar. Sollte der Motor also kontinuierlich eine zu hohe Temperatur aufweisen, was in der Regel über eine entsprechende Anzeige im Cockpit erkennbar ist, muss schnell gehandelt und das Fahrzeug in eine Werkstatt gebracht werden. Auf diese Weise können kostspielige Schäden im Motorraum vermieden werden.

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