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Keilriemen

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Kurz & knapp – Informationen zu Keilriemen

Um die Kraft des Motors auf elektrische Komponenten des Fahrzeugs zu übertragen, wird der Keilriemen benötigt. Damit wird beispielsweise die Lichtmaschine, die Servolenkung oder die Wasserpumpe angetrieben. So wird nicht nur der sichere Betrieb des Motors gewährleistet, sondern auch wichtige Komfortfunktionen betrieben.
Der Verschleiß eines Keilriemens äußert sich meist in einem deutlich hörbaren Quietschen oder Pfeifen während dem Anlassen und der Fahrt. Wenn dieses auftritt, besteht dringend Handlungsbedarf, denn ein Reißen des Keilriemens kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.
Eine regelmäßige Wartung ist bei einem Keilriemen essentiell und kann in der Regel selbst durchgeführt werden. Dieser wird auf Spiel geprüft und gegebenenfalls nachgespannt. Falls ein Austausch erforderlich ist, sollte dieser auf jeden Fall unmittelbar vorgenommen werden, um die Funktionsfähigkeit des Keilriemens und damit auch zahlreicher weiterer Bestandteile des Fahrzeugs zu sichern.

Der Keilriemen und seine Bedeutung im Auto

Moderne Autos verfügen über eine umfangreiche Ausstattung sowie eine Vielzahl von Funktionen, für deren Betrieb natürlich eine gewisse Energie erforderlich ist. Damit die Kraft des Motors auf wichtige Komponenten wie beispielsweise die Lichtmaschine oder Servolenkung übertragen werden kann, verfügen Autos über sogenannte Keilriemen. Sie leisten mit ihrer Funktion nicht nur einen erheblichen Beitrag zum Komfort im Fahrzeug, sondern sind auch im Sinne der Sicherheit ein unverzichtbarer Bestandteil eines Autos.

Für Autofahrer tritt der Keilriemen meist erst dann in Erscheinung, wenn er nicht mehr funktionstüchtig ist; man sollte also regelmäßig den Keilriemen wechseln, um den Zweck des Bauteils permanent zu gewährleisten. Dabei ist nicht nur die selbstständige Erkennung des Schadens möglich, sondern mit etwas Erfahrung auch der eigenhändige Wechsel. Somit kann man selbst dafür sorgen, das Auto dank einem funktionstüchtigen Keilriemen instand zu halten.

Keilriemen – Funktion und Aufgabe

Um den Keilriemen und seine Funktionsweise zu verstehen, muss man die Arbeitsweise eines Verbrennungsmotors grob begreifen: Durch die Verbrennung des Gemisches aus Kraftstoff und Luft werden Kolben in einer geradlinigen Bewegung angetrieben – über sogenannte Pleuel wird diese Bewegung dann in einen rotierenden Schwung der Kurbelwelle umgesetzt. Die Drehbewegung der Kurbelwelle wird wiederum vom Keilriemen genutzt, der über Keilriemenscheiben Aggregate wie beispielsweise die Lichtmaschine oder die Wasserpumpe antreibt.

Sämtliche Komfort-Funktionen sind ohne den Keilriemen somit nicht denkbar, da er für die gesamte Elektrik an Bord des Fahrzeugs verantwortlich ist. Aber auch die Sicherheit wird durch die vom Keilriemen angetriebenen Nebenaggregate enorm gesteigert: Nicht nur die Servolenkung und die Klimaanlage, sondern auch das Kühlsystem des Motors funktioniert nur dank des unscheinbaren Bauteils.

Wann muss man den Keilriemen wechseln?

Wenn der Keilriemen bereits einige Jahre im Einsatz ist, dehnt sich dieser aus und sitzt entsprechend nicht mehr ganz so fest und sicher auf den Keilriemenscheiben, wodurch der Keilriemen durchrutschen kann. Dadurch entsteht ein unangenehmes Quietsch- oder Pfeifgeräusch während des Fahrens oder auch bereits beim Anlassen des Fahrzeugs. Tritt dieses Geräusch dauerhaft auf, sollte der Keilriemen dringend nachgespannt oder gewechselt werden.

Wie spannt man einen Keilriemen?

Das Spannen eines Keilriemens lässt sich durch Beachtung einiger wichtiger Regeln selbst durchführen. Häufig muss dafür die Lichtmaschine abgebaut werden, um an die darunterliegende Mutter des Keilriemens zu gelangen. Wie genau das vonstattengeht, erfährt man in dieser Bildergalerie.

Wieso quietscht der Keilriemen?

Da ein Keilriemen beim Betrieb des Autos dauerhaft und recht stark belastet wird, verschleißt dieser mit der Zeit recht deutlich. Das penetrante Quietschen tritt auf, wenn dieser Verschleiß zu einer Lockerung des Keilriemens führt, da die Spannung nicht mehr so stark gegeben ist. Auch im Winterbetrieb des Fahrzeugs kann dieses Quietschen auftreten, da der Strombedarf des Autos steigt und der Widerstand der Lichtmaschine dadurch größer ist. Durch die permanente Beanspruchung des Riemenantriebs kommt es im Laufe der Zeit zum Verschleiß. Im Winter steigt der Strombedarf eines Autos, wodurch sich der Widerstand der Lichtmaschine erhöht.

Wodurch wird der Keilriemen angetrieben?

Die Rotation und das dabei entstehende Drehmoment der Kurbelwelle wird vom Keilriemen genutzt, um diverse elektrischen Aggregate im Fahrzeug anzutreiben. Somit wird der korrekte Motorlauf und verschiedene Komfortfunktionen gewährleistet. Beispielsweise wird der Generator, die Hydraulikpumpe, der Kompressor der Klimaanlage, die Lüfter, die Servolenkung oder die Wasserpumpe angetrieben.

Was passiert, wenn der Keilriemen reißt?

Wenn der Keilriemen reißt, ist das im Normalfall durch einen lauten Schlag aus dem Motorraum zu hören. Infolge dessen leuchtet unmittelbar die Kontrollleuchte für die Batterie auf, da diese nicht mehr geladen wird, weil die Lichtmaschine nicht mehr durch den Keilriemen angetrieben wird. Wenn der Keilriemen auch die Servopumpe antreibt, lässt sich der Wagen aufgrund mangelnder Unterstützung nur noch unter erhöhtem Kraftaufwand lenken. Im schlimmsten Fall treibt der Keilriemen auch noch die Wasserpumpe an. Wenn deren Funktion nach dem Riss nicht mehr gegeben ist, kann das Kühlwasser im Motor nicht mehr zirkulieren, was zu einer starken Überhitzung und daraus resultierenden, schwerwiegenden Schäden wie einem Kolbenfresser oder einer kaputten Zylinderkopfdichtung kommen kann. In diesem Falle sollte nur noch weitergefahren werden, wenn ein Anhalten nicht möglich ist. Dabei sollte man konstant die Kühlwassertemperatur überprüfen.

Den Keilriemen wechseln – darauf sollte man achten

Ob man einen Keilriemen wechseln muss oder nicht, ist auch für nicht Fachkundige relativ leicht festzustellen: So spricht ein pfeifendes oder quietschendes Geräusch beim Anlassen und Laufen des Motors für ein defektes Bauteil. Bei vielen Autos kann man aber auch beim Öffnen der Motorhaube an Rissen und sonstigen Mängeln des sichtbaren Riemens erkennen, ob man den Keilriemen wechseln sollte oder ob ein Nachspannen möglicherweise ausreicht.

Möchte man selbst den Keilriemen wechseln, so ist neben einem gewissen Zeit- auch ein hoher Kraftaufwand erforderlich: Während der Ausbau ohne Schwierigkeiten vonstattengeht, muss der neue Keilriemen gespannt werden. Sitzt das Bauteil aus Gummi zu locker, kann es seine Funktion in keinster Weise erfüllen. Ist man sich im Voraus oder während des Vorgangs unsicher, sollte man sich besser für den Wechsel in einer Fachwerkstatt entscheiden und den Motor nicht ohne einen passend montierten Keilriemen starten. Wer sich den Wechsel jedoch selbst zutraut, kann sich mit diesem Video etwas Unterstützung holen:



In welchen Intervallen man den Keilriemen wechseln muss, ist darüber hinaus in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs nachzulesen. Üblich sind Laufleistungen von etwa 100.000 Kilometer pro Keilriemen. Aber auch ein zu langes Stehen des Wagens kann zu Schäden am Keilriemen führen, da sein Gummi durch äußere Einflüsse wie Hitze und Feuchtigkeit über einen längeren Zeitraum porös wird.

Ein defekter Keilriemen und seine Folgen

Lässt man nicht in den empfohlenen Intervallen den Keilriemen wechseln, können die Folgen weitaus gravierender sein als ein zeitweiser Ausfall elektrischer Komponenten. Erfolgt der Antrieb der Wasserpumpe und somit auch der Betrieb des Kühlsystems im Motorraum über den Keilriemen, führt ein defekter Riemen zu einer Überhitzung des Motors innerhalb weniger Minuten. Kostenintensive Defekte weiterer Bauteile sind die Folge. Aus diesem Grunde sollte man schon bei den ersten Anzeichen einer Fehlfunktion den Keilriemen wechseln und keinesfalls weiterfahren.

Die Weiterentwicklung: Der Keilrippenriemen

Mit der stetigen Weiterentwicklung von Autos und ihren Komponenten wird auch der Keilriemen immer öfter durch seine Weiterentwicklung, den Keilrippenriemen, ersetzt: Dieser ermöglicht dank der in Längsrichtung verlaufenden Rippen eine höhere Stabilität sowie Flexibilität. Somit genügt ein Keilrippenriemen, um mehrere Aggregate anzutreiben. Darüber hinaus besitzen moderne Keilriemen mit Rippen eine höhere Lebensdauer von etwa 150.000 Kilometern und müssen nicht mehr manuell nachgespannt werden. Dafür sind automatische Spannsysteme verantwortlich, die eine konstante Kraft des Riemens gewährleisten.
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