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Einparkhilfen

Hier finden Sie Nützliches und wissenswerte Informationen rund um das Thema Einparkhilfen aus dem Bereich Komfort- & Sicherheitssysteme. Um passende Angebote zu finden, lässt sich im Menü links eine Automarke auswählen.

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Kurz & knapp – Informationen zu Einparkhilfen

Einparkhilfen weisen den Fahrer frühzeitig auf eventuelle Gefahren und Problemstellen beim Einparken hin. Das wird über Sensoren realisiert, welche die Fahrzeuginsassen durch Warnsignale einweisen.
Einparkhilfen sind oftmals zusätzlich mit Rückfahrkameras ausgestattet, dadurch kann die entsprechende Parklücke ebenso in Augenschein betrachtet werden.
Es wird zwischen akustischen und optisch-akustischen Rückfahrsystemen unterschieden. Die akustischen Systeme weisen Fahrer und Fahrzeuginsassen ausschließlich per Warnsignale auf eventuelle Hindernisse hin, optisch-akustische Systeme verfügen über zusätzliche LED-Anzeigen. Außerdem werden häufig auch Rückfahrkameras eingesetzt.

Einparkhilfen – Das Wesentliche

In der heutigen Zeit scheint es, als ob dem Automobildesign keine Grenzen gesetzt sind. So sind einerseits aufregende Fahrzeuge im Straßenbild zu sehen, andererseits kann durch üppige Rundungen, verwegene Linienführung sowie kleine Fensterflächen beim Design die Übersichtlichkeit für den Fahrer stark eingeschränkt sein. Vor allem für den ungeübten Lenker kann daher die seit einigen Jahren erhältliche Einparkhilfen eine große Erleichterung beim Rückwärtsfahren und Einparken des Wagens sein. Musste anfangs für dieses nützliche Feature noch ein üppiger Aufpreis bezahlt werden, so sind diese Parksensoren inzwischen oft schon serienmäßig mit an Bord.

Entwicklung der Einparkhilfe

Man möchte es kaum glauben, aber die Geschichte der Einparkhilfe fängt nicht erst mit dem Aufkommen der elektronischen Rückfahrwarner an. Schon vor Jahrzehnten wurden passive Systeme wie Peilstäbe eingesetzt, um zusätzliche Orientierungspunkte am Fahrzeug zu bekommen. Auch die Heckflossen an der Karosserie von Amifahrzeugen in den Fünfzigern wurden unter anderem auch als Einparkhilfe kreiert. So wurden ebenfalls in den 1950er Jahren an US-Autos auch die "Curb Feeler" an den Schwellern verbaut. Diese Bordsteinfühler erzeugten beim zu knappen Heranfahren an den Randstein ein kratzendes Geräusch als Warnung und können somit als Urväter der Parksensoren bezeichnet werden. Dank dem Einzug der modernen Elektronik in den Fahrzeugbau sind inzwischen wesentlich genauere und vor allem optisch komplett unauffällige aktive Systeme im Einsatz.

Lässt sich eine Einparkhilfe nachrüsten?

Ja, das ist möglich. Einparkhilfe Nachrüstsets lassen sich in alle gängigen Wagen einbauen, jedoch sollte man bei einem Einbau in Eigenregie über die nötige Fachkenntnis verfügen, vor allem in Sachen Autoelektronik, da hier einige Sensoren richtig angeschlossen werden müssen um eine fehlerfreie Funktion zu gewährleisten.

Was kostet eine Einparkhilfe?

Das kommt darauf an ob ausschließlich akustische oder optisch-akustische Systeme verbaut werden. Die am häufigsten verwendeten akustischen Systeme allerdings sind sehr billig. Entsprechende Sensoren sind schon ab 10-20€ aufwärts erhältlich. Bei optisch-akustischen Systemen namhafter Hersteller kann der Preis auch schon mal dreistellig werden.

Was kostet das nachträgliche Anbringen einer Einparkhilfe?

Der Preis für das nachträgliche Anbringen einer Einparkhilfe bildet sich aus dem eigentlichen Gerät und dem Preis für die Montagearbeit. Für das Gerät gibt es mehrere Ausführungen und Modelle, die sich preislich sehr stark unterscheiden können. Die Montagekosten betragen häufig mehrere 100 Euro.

Der moderne Parkpilot als Meilenstein auf dem Weg zum autonomen Fahren

Bei den mittlerweile gängigen Einparkhilfen werden derzeit zwei unterschiedliche Messverfahren eingesetzt. Aber ganz unabhängig davon, wird den Fahrzeuginsassen der Abstand herstellerabhängig entweder optisch und akustisch oder nur akustisch mitgeteilt. Bei der rein akustischen Version übermittelt der Parkpilot Warntöne, welche die Distanz wiedergeben. Diese Warntöne erklingen, je näher man an das Hindernis heranfährt, immer schneller und enden in einem Dauerton. Ab diesem sollte dann nicht mehr weitergefahren werden. Die optisch-akustische Einparkhilfe zeigt die Annäherung an das Hindernis zuerst über eine Bildschirmgrafik oder bei der günstigeren Version über eine LED-Anzeige an. Bei einem sehr geringen Abstand warnen zusätzlich noch die Warntöne bis hin zum Dauerton.

Abstandsmessung mit Ultraschall

Am häufigsten arbeitet ein moderner Parkpilot mit Ultraschallsensoren. Diese sind in den Stoßfängern und bei Autos, die auch selbsttätig einparken können, ebenfalls in den seitlichen Kotflügeln verbaut. Bei der Sparversion einer Einparkhilfe kommen Zweikreissysteme zur Anwendung – hier sind pro Stoßfänger jeweils zwei Sensoren verbaut. Empfindlichere Systeme bzw. Rückfahrwarner sind nach dem Vier- oder Sechs-Kanal Prinzip aufgebaut, wo eine dementsprechend größere Anzahl von Sensoren die Fahrmanöver überwachen. Das Messergebnis wird dadurch wesentlich genauer wobei, die Anzahl der im Rückfahrwarner arbeitenden Sensoren aber auch von der Breite des Fahrzeuges abhängig ist. Jeder dieser Sensoren der Einparkhilfen sendet und empfängt Ultraschallsignale. Diese Daten werden an das Steuergerät übermittelt, wo aus den Laufzeiten der Ultraschallsignale der Abstand vom Sensor zum Hindernis berechnet wird.

Die erste kommerzielle Verwertung von Ultraschall Parksensoren gelang übrigens dem japanischen Toyota Konzern, der 1982 beim Toyota Corona, einer Limousine der Mittelklasse, diese Einparkhilfe unter der Bezeichnung "Back Sonar" als Zusatzausstattung anbot. Heute hat jeder Autohersteller seinen eignen Namen für die Einparkhilfe. So vermarktet Volkswagen seine Einparkhilfe unter der Bezeichnung ParkPilot, bei Audi laufen die Parksensoren unter dem Namen APS, bei BMW als Park Distance Control PDC und bei Mercedes markant unter Parctronic.

Wie man eine Einparkhilfe nachrüsten kann und wie der Einparkhilfe Einbau bei einem Golf IV aussieht, wird in diesem Video detailliert dargestellt.

Einparkhilfen auf Radarbasis – die genauere Alternative

Eine Alternative zum Parkpilot mit Ultraschallsensoren, die allerdings wesentlich weniger Verbreitung gefunden hat, ist die Einparkhilfe auf Radarbasis. Sie arbeitet mittels Nahbereichsmillimeterwellenradar. Die Messungen bei diesem Rückfahrwarner und Parkpilot erfolgt genauso wie bei der populäreren Ultraschallausführung, allerdings dienen eben die Radarsignale zur Berechnung der Entfernung. Bei dieser Art von Einparkhilfe kann man auf zusätzliche sichtbare Sensoren in den Stoßfängern verzichten, da die Radarwellen durch diese durchmessen. Alle benötigten Komponenten sind bei dieser Einparkhilfe im Gesamtpaket enthalten. Die Funktionsweise ist bei schnellerem Fahren genauer und warnt auch vor weiter entfernten Hindernissen, eine Empfindlichkeit gegenüber fremden Ultraschallquellen ist nicht gegeben.

Ergänzung findet der Parkpilot seit einiger Zeit durch zumeist ins Multimediasystem integrierte Rückfahrkameras. Je nach Ausführung werden dem Fahrer unterschiedlichste Sichtwinkel geliefert, die zusammen mit den Parksensoren und Rückfahrwarner ein noch genaueres Manövrieren ermöglichen.

Der Pflegeaufwand ist bei jeder Einparkhilfe gering – grundsätzlich sollten die Sensoren nicht verschmutzt sein. Sollte die Funktionsweise beeinträchtigt sein, bleibt dem Normalverbraucher der Gang in die Fachwerkstätte nicht erspart. Für Personen mit handwerklichem Geschick gibt es Einbausets in Erstausrüsterqualität zu erstaunlich günstigen Preisen. Allerdings sind zum Einbau mehr als nur technische Grundkenntnisse, vor allem im Bereich Autoelektronik, notwendig.

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Gast 27.06.17 um 18:53 Uhr

Auris-Hybrid: " Original-Display für Einparkkamera"


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