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Richtig parken – Darauf muss man achten!

Für die meisten Verkehrsteilnehmer sind die wichtigsten Regeln und Gesetze für das Parken bekannt. Häufig werden viele entscheidende Situationen bereits in der Fahrschule behandelt. Aufgrund von zahlreichen Ausnahmen und unterschiedlichen Parksituationen werden einige Dinge allerdings vergessen und falsch gemacht. Damit die wichtigsten Informationen schnell und einfach aufgerufen werden können, werden im folgenden Artikel alle wichtigen Gesetze und Situationen behandelt.

Durch die passenden Lösungen lassen sich viele Konflikte nicht nur klären, sondern können bereits im Voraus verhindert werden. Zusätzlich werden einige nützliche Tipps und Tricks zum richtigen Einparken genannt, die sowohl für Profis als auch für Fahranfänger geeignet sind.

Wie werden Parkscheiben eingestellt?

Die richtige Verwendung der Parkscheiben gehört zu einem sehr wichtigen Prozess für ein ordnungsgemäßes Parken. Man benötigt auf allen Parkplätzen eine Parkscheibe, bei denen der Gebrauch gekennzeichnet wird. Sollte eine Höchstzeit für den Parkvorgang angegeben werden, muss ebenfalls eine Parkscheibe eingesetzt werden. Die angezeigte Uhrzeit auf den Parkscheiben muss die nächste aufgerundete halbe Stunde sein, die von der aktuellen Uhrzeit aus eintrifft.

Die Parkscheiben müssen im Innenraum des Fahrzeugs gut ersichtlich positioniert werden, damit die angezeigte Uhrzeit von außerhalb schnell und einfach erkannt werden kann. Sollten die Regeln für die Nutzung der Parkscheibe ignoriert werden, kann dies zu einem Bußgeld von bis zu 30 Euro führen. Für das Parken ohne Parkschein gelten ähnliche Summen. Der Strafbetrag wird anhand der überschrittenen Zeit berechnet.

Wie lange darf ich parken?

Ein zugelassenes Fahrzeug darf auf öffentlichen Plätzen im Grunde so lange parken wie nötig. Sollte die Fläche aufgrund einer Baustelle mit einem Parkverbot gekennzeichnet werden, hat der Fahrzeugbesitzer drei Tage Zeit, das Auto umzuparken. Sollte das Fahrzeug in dieser Zeit nicht weggebracht werden, kann mit einem Abschleppdienst auf eigene Kosten gerechnet werden. Ein Parkverbot wird in der Regel durch die zugehörigen Straßenschilder oder durch andere baustellenübliche Abgrenzungen markiert. Typische Fälle für ein zwischenzeitliches Parkverbot könnten Baustellen oder Veranstaltungen sein. Das parkende Fahrzeug muss zugelassen sein, damit es auf öffentlichen Plätzen parken darf.

Zusätzlich benötigt das Fahrzeug eine genehmigte TÜV-Plakette. Das Parken eines Anhängers darf nicht länger als zwei Wochen dauern. Sollten sie das Fahrzeug während eines Urlaubs an einem öffentlichen Platz parken, eignet sich das Aufsuchen einer vertrauenswürdigen Person aus näherem Umkreis, die alle drei Tage nach dem Auto schaut und im Fall der Fälle auch umparkt. Sollte man mit dem eigenen Fahrzeug in den Urlaub fahren, werden viele wichtige Verkehrsregeln häufig vergessen. Eine ausführliche Übersicht über die Gesetzeslage wird im folgenden Artikel: Welche Verkehrsregeln gelten im Ausland? dargelegt.

Parken im absoluten Halteverbot?

Das Parken darf im Falle eines Halteverbotes unter keinen Umständen vollzogen werden. Grundsätzlich muss zwischen dem Halten und Parken unterschieden werden. Beim Stehenbleiben vor einer roten Ampel wird von einem Warten und damit Halten gesprochen. Ebenso wird bei einem Verkehrsunfall das Fahrzeug nicht als parkend kategorisiert. Im Wesentlichen gilt ein Fahrzeug als parkend, solange es nicht länger als drei Minuten steht und der Fahrer das Fahrzeug nicht verlässt. In einigen Verkehrslagen darf das Fahrzeug auch ohne ein Parkverbotsschild nicht über längere Zeit stehen. Zu den verbotenen Zonen gehören unübersichtliche Straßen, scharfe Kurven, Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen, Bahnübergänge und Zufahrten. Das Bußgeld für unbefugtes Parken in einem Halteverbot beträgt in etwa 30 Euro.

Was ist beim Parken eigentlich erlaubt?

Einige grundlegende Punkte werden im alltäglichen Verkehr häufig übersehen, vergessen oder ignoriert. Zu den wichtigsten und oft vergessenen Regeln gehören:

  • Im allgemeinen Straßenverkehr darf nur auf der rechten Seite am Fahrbahnrand geparkt werden. Ein Fahrzeug darf somit nur auf der jeweiligen Fahrbahnseite parken.
  • Das unbefugte Parken auf einem Behinderten- oder Mutter-Kind-Parkplatz ist strengstens untersagt und kann neben einer Geldstrafe auch dafür sorgen, dass das Fahrzeug abgeschleppt wird.
  • Fahrzeuge mit einem Saisonkennzeichen dürfen außerhalb der zugelassenen Zeit ebenfalls nicht im allgemeinen Straßenverkehr parken und besonders nicht an ungünstigen oder verbotenen Plätzen.
  • Im Falle eines defekten Parkautomaten darf mit dem richtigen Einsatz einer Parkscheibe gratis geparkt werden.
  • Beim Parken darf das Fahrzeug ein anderes unter keinen Umständen schaden oder gefährden. Genaue Zahlen werden in der StVO nicht genannt. Damit genügend Platz möglich ist und ein gefährliches Ein- und Ausparken verhindert werden kann, eignet sich das Einhalten von mindestens einem Meter Abstand zu einem anderen Fahrzeug.

Wie lernt man am besten zu parken?

Die wichtigsten Regeln und Übungen bekommt man im Normalfall schon in den ersten Fahrstunden beigebracht. Die Parklücken sollten im Optimalfall eineinhalb mal so groß sein wie die Fahrzeuglänge selbst. Um das Parken zu lernen, kann an ruhigeren Ortschaften der gesamte Einparkprozess trainiert werden. Für das Rückwärtseinparken sollte das Fahrzeug weit genug auf der Fahrbahn vorgefahren werden. Im Idealfall befindet sich der hintere Bereich des Fahrzeugs in Höhe des vordersten Bereichs der Parklücke. Anschließend sollte das Fahrzeug rückwärts gefahren werden bis die hinteren Scheiben sich etwa auf dem vordersten Bereich der Parklücke befinden.

Im Allgemeinen können die verschiedenen Abstände und Maße nicht pauschal als Richtwerte gewählt werden. Die Größen der Parklücken und Fahrzeuge spielt dabei eine sehr wichtige Rolle. Im weiteren Verlauf muss das Fahrzeug mit einem auf vollem Anschlag eingelenkt werden bis der hintere Bereich des Fahrzeugs sich komplett auf der Höhe der parkenden Autos befindet. Im nächsten Schritt sollte bis zum Anschlag in die andere Richtung eingelenkt werden und weiter langsam rückwärtsgefahren werden.

Zum Schluss kann man durch langsames Vor-und Zurückfahren einen gleichmäßigen Abstand zu den anderen parkenden Fahrzeugen schaffen. Eine visuelle Vorschau für den Einparkprozess findet man in diesem Artikel: So funktioniert das Einparken richtig!

 

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