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Winterreifen bei Kälte im Winter© Depositphotos.com/Tiplyashina

Fahrsicherheit im Winter – Die besten Tipps!

Der Winter kommt mit schlechter Sicht, Eis und Schnee daher. Für viele Autofahrer und vor allem Fahranfänger, kann diese Jahreszeit zu unerwarteten und unangenehmen Situationen führen. Wer sich gut vorbereitet und den ein oder anderen Hinweis beachtet, kann die Herausforderungen des Winters ohne Probleme meistern.

1. Vorbereitung ist unverzichtbar

Im Winter ist eine gute Vorbereitung unerlässlich. Wer morgens pünktlich zur Arbeit kommen möchte, sollte sich daher immer den Wetterbericht für den folgenden Tag anschauen. So kann die Zeit, die morgens zum Befreien des Fahrzeugs von Schnee und Eis benötigt wird, eingeplant werden.

Bevor man den Weg zum Arbeitsplatz antritt, sollte man für eine gute Rundumsicht sorgen. Dabei sollte man wirklich darauf achten, seine Fahrzeugscheiben gänzlich von Eis und Schnee zu befreien. Jede vereiste Fläche an der Scheibe erhöht das Risiko des toten Winkels. Neben den Scheiben sollten auch Scheibenreinigungsanlage und Scheibenwischer auf Funktion geprüft werden.

Um auch in der dunklen Jahreszeit ausreichend zu sehen und selbst gesehen zu werden, sollten auch die Scheinwerfer vom Schnee befreit werden und im besten Fall den ganzen Winter über bei der Fahrt eingeschaltet sein.

2. So verhalten Sie sich richtig

In der Winterzeit sollte man noch rücksichtsvoller fahren als sonst schon und einen erhöhten Sicherheitsabstand einhalten, da der Bremsweg des Fahrzeugs bei Schnee und Glätte um ein Vielfaches länger wird. Besonders auf Brücken, in Senken und Wäldern ist zu besonderer Vorsicht geraten. An diesen Stellen kann die Straße besonders schnell glatt werden, da sich dort oft Feuchtigkeit ansammelt.

Bei Schnee bedeckter abschüssiger Fahrbahn sollte man nach Möglichkeit versuchen mit dem Motor zu bremsen. Dadurch kann ein kurzzeitiges blockieren der Räder und somit ein unkontrolliertes Ausbrechen des Fahrzeugs vermieden werden.

Wer beim Bergauffahren mal nicht weiterkommt der kann sich mit einem einfachen Trick bei frontangetriebenen Fahrzeugen helfen. Um das Gewicht des Fahrzeugs auf die Antriebsachse zu verlagern hilft es, wenn man das Fahrzeug mit dem Heck voran den Berg hochfährt. Dies sollte natürlich nur in Situationen versucht werden, wenn dadurch keine Verkehrsteilnehmer behindert werden.

Auto ist im Schnee unterwegs
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3. Sicherheit im Winter

Wer nicht vom Schnee überrascht werden möchte, der sollte sich beim Reifenwechsel an die altbekannte Faustregel O bis O richten. Diese Faustregel besagt, dass man Winterreifen im Oktober aufziehen und erst um Ostern rum wieder auf Sommerreifen wechseln sollte. Wer mit falscher Bereifung von der Polizei angehalten wird, der muss ein Bußgeld zahlen denn in Deutschland herrscht Winterreifenpflicht. Es ist also besonders wichtig auf seinem Fahrzeug die richtige Bereifung für die aktuelle Wetterlage zu montieren. Fährt man für die aktuelle Witterung mit ungeeigneten Reifen in einen Graben oder baut einen Unfall so kann die Versicherung die Leistung ausschließen.

4. Fahrsicherheitstraining

Erfahrene Autofahrer wissen meist wie man sich im Winter verhält und können so bestimmte Situationen besser einschätzen als Fahranfänger. Wer sich trotz langjähriger Autofahrten im Winter unsicher fühlt, der kann an einem Winterfahrsicherheitstraining teilnehmen. Hier werden Teilnehmer auf die unterschiedlichsten Situationen vorbereitet.

Beispielsweise werden das Kontrollieren eines instabilen Fahrzeugs sowie das Handling, Bremsen und Ausweichen auf verschneiten und vereisten Straßen trainiert. Durch diese Maßnahmen können die kalten Wintermonate ohne Rutschpartie überstanden werden.

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