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Ohne eine weitreichende und ständige Weiterentwicklung des Motors, wären schnelle und umweltsparende Fahrzeuge heutzutage wohl kaum möglich. Die Idee hinter einem Motor ist es, eine Antriebsenergie so umzuwandeln, dass daraus eine Bewegungsenergie resultiert. Ob es sich bei diesen verwendeten Energien um elektrische, chemische oder thermische (etwa Wärmeenergie) handelt, ist dabei zunächst unerheblich. Nahezu alle Motoren (bis auf wenige Ausnahmen, wie etwa Raketen) werden mit einer Kurbelwelle (rotierende Welle) ausgestattet, ihre Aufgabe ist es, auf mechanischem Weg ein Getriebe zu starten.

Anfänge der heutigen Motoren lassen sich bis ins alte Ägypten zurückverfolgen, dort benutzten die Menschen laut Überlieferungen eine Art Dampfturbine, um große Tore zu öffnen.

Der Dampfmotor ist der erste Motor, der es erlaubte, ein Automobil anzutreiben. Der Franzose Nicholas Cugnot baute als erster ein Fahrzeug, welches mit einem Dampfmotor ausgestattet war und sich somit selbständig (ohne die Hilfe von Tieren oder Menschen) fortbewegen konnte. Diese neue Errungenschaft wurde 1769 in Paris präsentiert. Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten die englischen Brüder Edgar und Freelan Stanley den Motor weiter. Geschaffen war nun ein Dampfauto, welches mit 200 km/h einen Geschwindigkeitsrekord aufstellte.

Dieses war in etwa auch die Zeit, in der eine neue Art von Motor geschaffen wurde - der Verbrennungsmotor. 1862 baute der Deutsche Nikolaus August Otto den ersten Verbrennungsmotor, der jedoch zu groß war, um ihn in ein Auto einbauen zu können. Um dieses Größenproblem kümmerten sich Gottlieb Daimler und Carl Friedrich Benz, die als Autokonstrukteure den Grundstein legten. Dennoch hielt hier die Entwicklung nicht an, sondern wurde mit dem Dieselmotor 1892 durch Rudolf Diesel ein weiteres Mal nach vorne gebracht.

Das Besondere am Dieselmotor: Was hatte dieser Motor an sich, was die Vorgänger nicht besaßen? Immerhin ist der Dieselmotor immer noch in den heutigen Automodellen verbaut. Grundlage ist hier ein "neues" Verfahren, welches bei den anderen Motoren so vorher nicht existierte: der eingespritzte Kraftstoff entzündet sich selbst, dies gelingt durch die Verbrennungsluft, die durch das sogenannte Komprimieren erhitzt wird.

Durch diese Selbstentzündung entfallen z.B. auch Zündkerzen, die im Ottomotor noch notwendig waren. Auch die Motorleistung weicht vom Otto-Modell ab: durch eine Variation der Kraftstoffmenge, die in den Motor eingespritzt wird, kann sich die Motorleistung steigern. Der Dieselmotor kann entweder aus einem Zweitakt- oder Viertakt-Hubkolbenmotor bestehen.

Der Kraftstoff, der für den Motor benötigt wird, kann nicht auf "den einen" Kraftstoff reduziert werden, seit 1993 ist der Kraftstoff für den Dieselmotor durch die EN 590 genormt und wird auch einfach nur als "Diesel" gekennzeichnet, bzw. ist allgemein nur unter diesem Namen bekannt.

1. Den Automotor richtig pflegen

Bei der Reinigung des Autos denkt man nur allzu oft an die Sitze, den Innenraum, die Reifen oder die Scheiben. Wichtig ist jedoch auch der Motor, den man nicht vernachlässigen sollte. Im Laufe der Jahre kann sich eine ganze Menge Schmutz im Motorraum sammeln und mitunter die Funktion beeinträchtigen. Der Dreck und die Ablagerungen gelangen vor allem dann in den Motorraum, wenn Regen über die Motorhaube tropft und somit an den Rändern ins Innere gelangt, ebenso wie beim schnellen Fahren auf der Autobahn. Schmutz, Staub und Wasser vermischen sich hier zu einem unschönen Gemisch. Bei der Reinigung des Motors sollte man zunächst beachten, dass man sich in einem Raum mit allerlei Elektronik bewegt und daher auch vieles zerstören kann.

Dies kann sogar dazu führen, dass der Motor nicht mehr anspringt. Experten empfehlen daher, eine Motorwäsche selten durchzuführen, etwa, wenn es zu einer starken Verschmutzung gekommen ist oder sich Nagetiere, wie etwa Marder, im Motorraum eingenistet haben. Auf keinen Fall sollte ein Dampfdruckreiniger verwendet werden, da dieser zu viel Druck ausübt und die empfindliche Technik beschädigt werden könnte. Auch darf man eine Motorreinigung nicht auf dem eigenen Grundstück vornehmen, da der Gesetzgeber einen Ölabscheider verlangt, dass Öl aus dem Motor muss also sachgerecht abgelassen, bzw. abgefüllt werden. Des Weiteren sollte der Motor komplett abgekühlt sein, um Schäden zu vermeiden.

Ist dies gewährleistet, kann der Motor mit speziellen Reinigern eingesprüht werden, im Fachhandel finden sich insbesondere Motorreinigungsmittel, die exakt auf die Bedürfnisse des Motors angepasst sind. Ein normaler Hochdruckreiniger kann ruhig verwendet werden, da sich die Stärke regulieren lässt - im Gegenzug zum Dampfhochdruckreiniger. Daher kann man das Motorspray auch direkt mit dem Hochdruckreiniger aufsprühen, um eine optimale Wirkung zu erzielen.

2. Mögliche Motorschäden

Selbst ein stabiler Automotor kann im Laufe der Zeit sprichwörtlich den Geist aufgeben. Der Motor ist dann kaputt. Welche (häufigen) Ursachen gibt es? Die erste ist wohl die Häufigste: Verschleiß. Sämtliche Gegenstände nutzen sich im Laufe der Zeit einfach ab, dies kann ebenso bei einem Laptop, als auch bei einem Automotor passieren. Ein gewisser Verschleiß ist natürlich normal, da sonst kein Auto vernünftig betrieben werden könnte. Vor allem sensible Teile wie Zylinderköpfe oder AUslassventile sind dabei betroffen. Eine andere Fehlerquelle liegt natürlich im technischen Bereich und wird unter dem Begriff "Technische Mängel" geführt. Dabei gibt es drei Unterkategorien, zwischen denen unterschieden wird. Heute relativ selten werden so genannte Auslegungsfehler genannt. Diese liegen dann vor, wenn der Motor von Grund auf falsch konstruiert wurde, somit ein genereller Konstruktionsfehler beim Motor vorliegt. Auch kann ein Motor kaputtgehen, wenn er unsachgemäß behandelt wird, zum Beispiel im Tuningbereich, etwa beim Chiptuning, wenn eine erhöhte Leistung des Motors abgerufen werden soll, die manchen Anforderungen an die verbaute Technik aber nicht gerecht werden kann.

Ebenso gibt es eine weitere Bezeichnung von Motorschäden, die sich in die Kategorie Betriebsfehler einordnen lässt. Häufig wird hier eine Überlastung aufgeführt, die vor allem dann eintritt, wenn dem Motor mehr Leistung abverlangt wird, die er jedoch nicht besitzt. Dies geschieht ebenso, wenn das Drehmoment beim Motor viel zu hoch ist und sich dadurch die Gesamttemperatur im Motor erhöht. Dies führt zu Schäden am Triebwerk oder an den Ventilen.

Auch generelle Bedienungsfehler seitens des Autobesitzers können den Motor mit der Zeit beschädigen. So ist der Motor mitunter sehr anfällig bei einem Kaltstart oder langen Leerlaufperioden. Aber auch Ablagerungen durch die Umwelt können dem Motor zu schaffen machen und den Motor verschmutzen. Diese kann mitunter so stark sein, dass es zum berühmten "Kolbenfresser" kommt, die Kolbenringe also regelrecht feststecken.

In all diesen genannten Fällen ist eine unverzügliche Reparatur in einer fachkundigen Werkstatt vorzunehmen. Keineswegs sollte man der Versuchung erliegen, selbständig am Motor herumzutüfteln und diesen reparieren zu wollen. In den meisten Fällen werden die beschädigten Teile des Motors ausgetauscht und eingesetzt, es muss schon viel passieren, dass den kompletten Austausch eines Motors erforderlich macht.
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