Das Portal für Ersatzteile
Teilesuche.net Badge

Kfz-Werkzeug & Werkstattzubehör

Autobatterie-Ladegeräte
Autobatterie-Ladegeräte
Bedienungsanleitungen
Bedienungsanleitungen
Diagnosegeräte
Diagnosegeräte
Drehmomentschlüssel
Drehmomentschlüssel
KFZ-Werkzeuge
KFZ-Werkzeuge
Wagenheber
Wagenheber
Grundsätzlich ist die Kfz-Reparaturwerkstatt so alt wie das Auto. bevor die ersten motorisierten Fahrzeuge auf den Straßen fuhren wurden solche Werkstätten aber eher als Schmiede oder Fahrrad-Reparaturwerkstatt genutzt. Das Prinzip einer Werkstatt ist also nicht erst durch die Autos entstanden. Die breite Masse an Werkstätten, wie wir sie heute so gut wie an jedem Eck sehen, war für die ersten straßentauglichen Wagen allerdings noch nicht erforderlich.

Der Hersteller des jeweiligen Fahrzeugs stellte auch gleichzeitig seine eigenen Leute für die Reparatur der Fahrzeuge, denn Autos konnten sich nur die wirklich reichen Menschen leisten, damit hielt sich auch das Aufkommen von Fahrzeugen - damit auch die zwingend erforderlichen Reparaturen - in überschaubaren Grenzen. Den Anfang bildeten hier übrigens Benz und die Daimler-Motorenwerke. In Frankreich lief die Produktion von Fahrzeugen zu dieser Zeit erst sehr langsam an, denn diese Zeit gehörte noch in die letzten Jahre des 19. Jahrhunderts. Das Fahrzeug war bis zu diesem Zeitpunkt nur ein Statussymbol, das lediglich der Präsentation des eigenen finanziellen Status und als Hobby diente.

Ausstattungen für die Werkstätten waren zu dieser Zeit noch sehr übersichtlich. Das lag nicht zuletzt daran, dass die Fahrzeuge zu dieser Zeit sehr einfach gebaut waren und dass auch noch keine elektrischen Anlagen verbaut waren. Die einzige Zündung, die bei Benz auf elektrischer Basis funktionierte, war die Batteriezündung. Für diese war aber keine Werkstatt notwendig, denn die Aufladung musste ohnehin sehr umständlich für die jeweils nächste Fahrt erfolgen.

Neben der geringen Verbreitung der Werkstätten war auch die Zulieferindustrie in der heutigen Form noch nicht ausgebaut und es fand auch keine Normung der Ersatzteile statt. Das hieß, dass jedes benötigte Ersatzteil einzeln und in Einzelanfertigung hergestellt werden musste und eine Anpassung an das entsprechende Fahrzeug benötigte. Einen hohen Reparaturbedarf hatten die ersten neu aufgekommenen Luftreifen, die für Personenkraftwagen entwickelt wurden und die ständig kaputtgingen. Etwa alle zehn Kilometer musste der Fahrer der ersten mit Luftreifen ausgestatteten Fahrzeuge laut Überlieferungen mit einer Reifenpanne rechnen.

1. Verschiedenste Werkzeuge - Für Werkstatt oder privat

Für viele Arbeiten ist es erforderlich, dass der gesamte Pkw zur Ausführung der Arbeiten angehoben wird. Der Wagenheber ist hier ein Ausstattungsmerkmal der Kfz-Werkstatt, das als Basisausrüstung für kurze Besichtigungen oder kleinere Arbeiten genutzt wird. Allerdings gehört in eine professionell arbeitende Werkstatt auch immer unbedingt die Hebebühne.

Sie ist ein unerlässliches Ausstattungsmerkmal, da der Wagenheber für die professionelle Ausführung vieler Arbeiten ungeeignet ist, im Aufbau zu viel Zeit in Anspruch nimmt und darüber hinaus für zahlreiche Arbeiten auch das Arbeitsfeld zu stark einschränkt. Mit der Hebebühne besteht ein kompletter Zugriff auf alle Bereiche des Pkw und die Arbeiten können zudem in bequemer Arbeitshaltung ausführt werden. In großen Werkstätten sind oftmals Hebebühnen vorhanden, die gleich mehreren Mechanikern die gleichzeitige Arbeit ermöglichen können.

Ein sehr wichtiges und für viele Arbeitsgänge innerhalb der Werkstatt genutztes Werkzeug sind die Schraubenschlüssel. Diese sollten in verschiedenen Größe vorhanden sein, damit auch wirklich alle Arbeiten mit dem passenden Schraubenschlüssel umgesetzt werden können. Die Werkstatt muss über eine große Anzahl der gängigen Schraubenschlüssel sowie auch Bits verfügen, damit zeitliche Verzögerungen bei der Ausführung von Arbeiten vermieden werden können.

Ebenso wie der Drehmomentschlüssel, welcher eine Bezeichnung für ein Schraubwerkzeug ist, das als handgeführt bezeichnet wird. Mit diesem Drehmomentschlüssel kann ein definiertes Anzugsmoment auf eine Mutter oder Schraube als Verbindungselement ausgeübt werden. So kann die Klemmkraft zwischen zwei verbindenden Bauteilen gewährleistet werden, während die maximalen Betriebskräfte genutzt werden können. Unterschieden werden die Drehmomentschlüssel in den Varianten der auslösenden Typen als Knack- oder Klickschlüssel.

Die Drehmomentschlüssel sind in zahlreichen Ausführungen und Größen erhältlich, die immer darauf ausgelegt sind, einen bestimmten Drehmomentbereich abzudecken. Dabei ist das jeweils maximal zu erreichende Anzugsmoment durch die Kraft begrenzt, die der jeweilige Benutzer aufbringen kann und auch die Hebellänge, bis zu der das manuelle Werkzeug noch handhabbar bleibt- Diese beiden Faktoren bestimmen das maximale Anzugsmoment. Die theoretische Grenze, die ein Drehmomentschlüssel erreichen kann, liegt bei rund 1.500Nm, allerdings kommen in der Praxis nur selten Schlüssel zum Einsatz, die über mehr als 1.300Nm verfügen.

Muss ein höheres Drehmoment erreicht werden, dann ist das mittels Kombination von Drehmomentschlüssel und Drehmomentvervielfältiger oder auch mittels hydraulischen Schraubern erzielbar. Im Werkstattjargon werden Drehmomentschlüssel auch häufig als Nussknacker oder auch Kraftschlüssel, wahlweise auch als Kiloschlüssel bezeichnet.

Das Batterieladegerät ist ein weiteres sehr wichtiges Element innerhalb einer professionell arbeitenden Kfz-Werkstatt. In den meisten Batterieladegeräten ist in das Ladegerät eine elektronische Schaltung integriert, die als Laderegler bezeichnet wird und die den Ladevorgang steuert und das Ladeverfahren umsetzt. Das Batterieladegerät ist wichtig, um beispielsweise neu eingebaute Batterien optimal zu laden, damit der Kunde auch nach einer nur kurzen Rückfahrt von der Kfz-Werkstatt auch am nächsten Tag über eine geladene Batterie im Pkw verfügt.

2. Fehler auslesen um Probleme zu lokalisieren

Ein Fehlerauslesegerät, häufig auch als Diagnosegerät bezeichnet, macht es den Mechanikern in der Werkstatt möglich, innerhalb sehr kurzer Zeit eine Fehlersuche am Fahrzeug auszulesen. Um diese Arbeiten gerade an modernen Kraftfahrzeugen umzusetzen, gehört das Fehlerauslese- oder Diagnosegerät zur Grundausstattung einer modern arbeitenden Werkstatt. Genutzt werden kann dieses Gerät für den Motor, ABS wie auch den Airbag oder das Automatikgetriebe, die Klimaanlage und auch die Komfortelektronik.

Dabei hat das Fehlerauslesegerät viele Funktionen und kann sowohl Fehler auslesen wie auch löschen, dabei auch Grundeinstellungen und Anpassungen vornehmen. Auch die Bremsenrückstellung und die Dieselpartikelfilterreinigung sind mit dem Gerät umsetzbar. Dabei bietet das Fehlerauslesegerät dem Mechaniker auch die Möglichkeit, unterschiedliche Parameter auszulesen und anzupassen, deren Hinterlegung in den Steuergeräten eines Fahrzeugs erfolgt ist.

3. Die Reifenmontiermaschine

Eine der häufigsten Arbeiten, die innerhalb einer Werkstatt in Auftrag gegeben wird, ist das Wechseln der Reifen, die in der Regel jeweils zum Sommer und zum Winter hin ausgetauscht werden müssen. Die meisten Kfz-Werkstätten sind deshalb heute mit diesem Equipment ausgestattet, damit der Reifenwechsel schnell und zuverlässig durchgeführt werden kann. Die Reifenmontiermaschine macht es möglich, den alten Reifen von der Felge zu lösen und den neuen Reifen aufzuziehen. Dazu dient die Reifenmontiermaschine auch dem Auswuchten von Rädern, damit diese optimal und wirklich rund laufen.

4. Die Werkzeugkiste/der Werkzeugwagen

Auch wenn dies vielleicht nicht auf den ersten Blick sichtbar ist, gehört zu einer optimal geführten Werkstatt absolute Ordnung. Die Werkzeuge müssen immer sauber und gut sortiert gelagert werden. Die Werkzeugkiste oder besser noch der Werkzeugwagen bieten hier die besten Möglichkeiten, um die Werkzeuge immer optimal aufzubewahren. Sie sorgt dafür, dass der Mechaniker sein Werkzeug immer am Arbeitsplatz zur Verfügung hat und dass die hochwertigen Werkzeuge nicht beschädigt werden.
3,5 / 5 aus 2 Stimmen