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Innenraum

Aschenbecher
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Autositzbezüge
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Autositze
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Babyschalen
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Dachhimmel
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Drehzahlmesser
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Einstiegsleisten
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Fußmatten
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Gasfedern
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Hutablagen
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Kindersitze
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Kofferraumwannen
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Kühlboxen
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Lenkradbezüge
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Lenkräder
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Leselampen
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Parkscheiben
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Pedale
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Pedalkappen
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Rückspiegel
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Schalthebel
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Schaltknäufe
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Schaltsäcke
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Sitzauflagen
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Sonnenblenden
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Tachometer
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Wunderbäume
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Der Innenraum eines Autos umfasst alle Komponenten, die sich innerhalb oder direkt an der Fahrgastzelle befinden. Dazu zählen beispielsweise die kompletten Armaturen und Anzeigen für den Fahrer, Sitze, Boden, Decke und Kofferraum und bei vielen Autos auch das Abteil für das Reserverad. Zu dem Innenraum gehören aber auch nicht fest installierte Gegenstände wie Kindersitze, Fußmatten und zusätzliche Sitze oder Dekoration etwa für das Lenkrad und die Abdeckungen von Schaltkonsolen und Pedalen. Auch einige sicherheitsrelevante Bauteile werden in diese Kategorie gerechnet - allen voran etwa die Sicherheitsgurte und Airbags eines Fahrzeugs.

Bei den ersten Autos spielte der Innenraum eine zurückhaltende und sehr nebensächliche Rolle. Gemütliche Sitze, Anzeigen oder auch nur ein einfaches Glasfenster, das Insassen vor dem Fahrtwind und Regen schützte - auf solch einen Luxus verschwendeten die ersten Ingenieure keine Gedanken - hier ging es hauptsächlich um die Motorisierung und die Fortbewegung selbst. Das änderte sich rasch mit der Gründung der ersten Automobilunternehmen. Schließlich wollte die reiche Kundschaft nicht nur den Reiz des Neuen, sondern zumindest auch einen minimalen Komfort.

Ein aerodynamisches Design und Sicherheit standen jedoch für längere Zeit nicht im Fokus der Entwickler. Die verstärkte Fahrgastzelle hat sich erst in den letzten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts durchgesetzt, ebenso wie der heute als unverzichtbar geltende Sicherheitsgurt. Relativ früh zog jedoch das Lenkrad in den Fahrerbereich ein, das selbst bei frühen Modellen bereits einige wichtige Funktionsschalter erhielt. Wo jedoch heute Knöpfe für das Radio und eventuell die Heizung sitzen, waren anfangs noch wesentlich wichtigere Elemente angebracht - etwa eine Zündverstellung und Einstellungen für das Standgas.

Spätestens ab den 50er Jahren war der Innenraum dann auch die Spielwiese für Designer, die nicht selten versuchten, einem Auto eine futuristische Ästhetik zu verleihen. Drehwalzen als Tacho, Digitalanzeigen statt einem runden Tacho und LEDs sollten manchem Auto das Flair eines Kampfjets verleihen.

Prominentester Vertreter dieses Stils ist vielleicht der Aston Martin Lagonda, der auch als eines der abscheulichsten und missratensten Interieurs der Automobilgeschichte Geschichte schrieb. Trotz digitaler Ziffernanzeigen waren die Armaturen nicht nur absolut unübersichtlich, sondern auch technologisch eine vollständige Fehlkonstruktion. Ausfälle waren die Regel, nicht die Ausnahme - die Lebenserwartung der Anzeigen betrug nach Aussagen zahlreicher Besitzer nur wenige Stunden.

1. Der Fahrkomfort hängt von dem Innenraum ab

Für einen Fahrgast ist der Innenraum eines Autos mit Sicherheit das wichtigste Kriterium. Die zuverlässige Abschirmung dieses Bereichs nach außen entscheidet über die Lautstärke. Komfortable Sitze und eine optimale Ausnutzung des Platzangebotes machen längere Fahrten zu einem angenehmen Erlebnis, während das Gegenteil bereits Kurzstrecken scheinbar unerträglich werden lässt. Wichtige Eigenschaften sind neben einer ergonomischen und möglichst geräumigen Konstruktion die gute Abschirmung des Innenraums. Das gilt unter anderem für die Schallisolierung, denn gerade bei hohen Geschwindigkeiten entwickeln sowohl der Fahrtwind wie auch der Motor eine sehr hohe Lautstärke. Der Innenraum wird dabei auch durch äußere Eigenschaften direkt beeinflusst. Eine geschickte Konstruktion erlaubt es, den entstehenden Schall gezielt in bestimmte Richtungen zu lenken und dadurch die Insassen vor maximalen Werten zu schützen.

2. Eine Umgebung aus Leder, Textilien, Kunststoff und Metall

In dem Innenraum eines Autos kommen unterschiedlichste Materialien mit ganz verschiedenen Eigenschaften zum Einsatz. Jede von ihnen besitzt eigene Stärken und Schwächen, die bei der Auswahl berücksichtigt werden müssen. Grundsätzlich ist jedoch unabhängig von dem Ausgangsstoff die Qualität eine der wichtigsten Kriterien. Schnell ausbleichende Farben und abgewetzte Textilien sind bei Autos der unteren Preisklasse ein häufiges Ärgernis. Noch problematischer ist die Verwendung von Kunststoffelementen, die heute in jedem Fahrzeug unverzichtbar geworden ist. Sind diese von minderer Qualität, dünsten sie über einen längeren Zeitraum teilweise gesundheitsschädliche Lösungsmittel und aromatische Kohlen-Wasserstoff-Verbindungen aus.

Weitere Probleme sind ein schleichender Farbverlust und häufig auch schlechte Materialeigenschaften. Diese führen dazu, dass Elemente des Innenraums entweder ihrer Belastung nicht gewachsen sind oder im Laufe der Zeit brüchig werden und sich in extremen Fällen sogar selbst zersetzen. Leder ist besonders bei hochpreisigen Autos beliebt und bei entsprechender Pflege langlebig und robust. Im Innenraum dient es als Bezug für Sitze, aber auch für die Konsole und andere wichtige Elemente.

3. Vom Becherhalter bis zum Entertainment Center - Luxus und Bequemlichkeit

Durchschnittlich verbringt jeder Deutsche rund 300 Stunden im Jahr innerhalb eines Autos. Während der Fahrer seine Aufmerksamkeit auf den Straßenverkehr konzentriert, suchen Beifahrer in dieser Zeit Unterhaltung und Ablenkung. Heute sind viele Wagen bereits mit einem Fahrzeugcomputer für den Fahrer ausgestattet, der direkten Zugriff auf unterschiedliche Elemente wie Radio, Navigationsgerät, Heizung und individuelle Einstellungen ermöglicht. Darüber hinaus sind gerade auf der Rückbank den Möglichkeiten zur Unterhaltung kaum noch Grenzen gesetzt. In Rückenlehne oder Kopfstütze integrierte Bildschirme mit DVD- oder Blu-Ray-Player oder Spielekonsolen sind mittlerweile selbst in mittleren Preisklassen erhältlich. Zusätzlich zu High-Tech sind aber auch weiterhin ganz klassische Elemente für den Innenraum wichtig. Dazu zählt etwa der inzwischen bereits traditionelle Becherhalter, aber auch diverse Staufächer vom Handschuhfach über die Mittelkonsole bis hin zu Seitentaschen.

4. Eigene Gestaltung des Innenraums nach Zweck oder Geschmack

Prinzipiell richtet sich der Innenraum in erster Linie selbstverständlich nach der äußeren Bauform - sie stellt etwa bei Van, Limousine, Kombi oder Cabrio jeweils eigene Möglichkeiten zur Gestaltung bereit. Viele Fahrzeuge bieten deshalb einen variablen Innenraum, der sich etwa durch die Montage oder das Umlegen von Sitzen auf maximale Passagierkapazität oder Nutzlast festlegen lässt. Neben dieser Eigenschaft ist der Innenraum einer der Bereiche eines Autos, in dem sich der Besitzer kreativ betätigen kann. Die Liste der Accessoires reicht vom Überzug über das Lenkrad über Aufsätze für die Pedale bis hin zu einzigartigen Griffen für die Schalthebel, zusätzlichen Anzeigen im Cockpit, Bildschirmen und Kameras für das Einparken oder dem berühmten Duftbaum am Innenspiegel. Nur die wenigsten Bauteile des Innenraums sind für den TÜV relevant, weshalb in dieser Kategorie eine sehr hohe Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten existiert und nur wenige verkehrstechnische oder bürokratische Hürden berücksichtigt werden müssen.

5. Restauration, Neugestaltung, Reparatur und Umbau

Ein wesentlicher Unterschied zwischen der Einrichtung des Innenraums und aller anderen Reparaturen und Arbeiten am Auto ist mit Sicherheit, dass bei erstem in vielen Bereichen kaum spezielles, technisches Wissen notwendig ist. Einfache Änderungen etwa bei bestimmten Bauteilen wie Knöpfen, dem Schalthebel, der Polsterüberzüge sind in der Regel einfach und unkompliziert zu bewerkstelligen. Selbst technisch aufwendigere Umbauten - etwa bei der Audioanlage und dem Einbau von Lautsprechern oder einem Subwoofer - sind problemlos möglich, da sie keine sicherheitsrelevanten Bereiche berühren. Ebenso können Restaurationen und Umgestaltungen in weiten Bereichen problemlos ohne bürokratische Auflagen durchgeführt werden. Der Innenraum ist dadurch in vielen Bereichen auch ein Freiraum für den Besitzer, durch den dieser sein Auto individuell gestalten kann. Gesetzliche Vorgaben existieren nur für Bauteile wie etwa dem Sicherheitsgurt, dem Rückspiegel, Sitzen inklusive einem Kindersitz oder dem Airbag. Alle anderen Gegenstände können jedoch frei variiert werden.
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