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Bremsen

Bremsbeläge
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Bremsflüssigkeiten
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Bremskraftverstärker
Bremskraftverstärker
Bremssättel
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Bremsscheiben
Bremsscheiben
Bremsschläuche
Bremsschläuche
Die Bremsen gehören in puncto Sicherheit zu den wichtigsten Bauteilen rund um das Thema Automobil. Mit ihrer Hilfe wird das Reduzieren der Geschwindigkeit des Fahrzeugs während der Fahrt ermöglicht. Mit der Intensität der Betätigung der Bremspedale kann die Bremskraft kontrolliert und reguliert werden. Während des Bremsvorgangs wird die Bewegungsenergie, die während der Fahrt entsteht, in Wärmeenergie umgewandelt. Um dies zu bewerkstelligen werden sogenannte Bremsbeläge verwendet, die dieser mechanischen Last längere Zeit standhalten können. Natürlich kann die Qualität der Bremsbeläge unter solchen Bedingungen nicht endlos erhalten bleiben.

Durch das ständige Nutzen der Bremsen werden die Beläge abgenutzt. Aus diesem Grund müssen die Bremsbeläge oder auch Bremssteine regelmäßig geprüft und gewechselt werden. Im Wesentlichen werden bei heutigen Vehikeln zwei Arten von Bremsanlagen verbaut. Zum einen werden bei gewöhnlichen PKWs zunehmend Scheibenbremsen verbaut, während bei schwereren Vehikeln immer noch die Trommelbremsen zum Einsatz kommen. Eine weitere wichtige Bremse des Automobils ist die Feststellbremse, welche einen stabilen Stand eines Fahrzeugs während dem Parken an einer unebenen Straße ermöglicht. In den meisten Fällen wird diese zwischen den vorderen Fahrzeugsitzen verbaut. Um die Funktion der Feststellbremse nutzen zu können, ist ein einfaches Aufziehen des Hebels notwendig. In vielen Fällen wird die Funktion der Handbremse in vielen modernen Fahrzeugen mithilfe eines Knopfes ausgeführt.

1. Geschichte & Entwicklung

Die heutigen Bremsen sind eine sehr hochwertige und effektive Technologie, deren Entwicklung nicht über Nacht konstruiert wurde. Die ersten Bremsen wurden wahrscheinlich vor geraumer Zeit in Form von Klötzen an einen Gegenstad angebracht, um den Halt bei unebenen Plätzen zu sichern. Zur Zeit der Kutschen wurde die Bremsung mittels Kommunikation mit den Zugtieren vollzogen. Durch die Industrialisierung, die viele leistungsstarke Module mit sich brach, wurden zunehmend auch effektivere und bessere Wege für einen Bremsvorgang benötigt. Die ersten Scheibenbremsen wurden von Fredrick W. Lanchester am Ende des 19. Jahrhunderts in England erfunden. Im Jahre 1902 erhielt der englische Forscher auch das Patent für sein Werk.

Noch im selben Jahr wurden die ersten Testläufe der Scheibenbremsen an Fahrzeugen durchgeführt. Die ersten Modelle der Bremsscheiben wurden aus Kupfer hergestellt und wurden im ersten Weltkrieg in den Panzerfahrzeugen verbaut. Das erste Fahrzeug mit vier verbauten Scheibenbremsen war das amerikanische Fahrzeugmodell Tucker Torpedo. Im europäischen Raum wurden die ersten Scheibenbremsen im Sportwagen Jaguar C eingesetzt. Der Durchbruch der Scheibenbremsen für Fahrzeuge kam im Zeitraum um 1950 und wurde seitdem in jedes gängige Fahrzeugmodell verbaut. Eine Zeit lang wurden die Scheibenbremsen von den Trommelbremsen abgelöst. Dies änderte sich allerding Ende des 20. Jahrhunderts wieder. In einigen Fahrzeugmodellen wurde in Sachen Bremstechnik viel variiert.

So wurden in manchen Modellen die Trommelbremsen an die hinteren Fahrzeugräder verbaut. Da Effizienz momentan in fast jedem Bereich der Entwicklung ganz oben steht, werden immer wieder neue Konzepte und Möglichkeiten für den Bremsvorgang entwickelt.

2. Funktion der Bremsen

Die Hauptfunktion der Bremsen ist das Senken beziehungsweise Regulieren der Geschwindigkeit des Fahrzeugs während der Fahrt. Um dies zu bewerkstelligen gibt es diverse Techniken und Anbaumethoden der Bremsanlagen. Um die Bremsen des Fahrzeugs nutzen zu können, werden bestimmte Betätigungseinrichtungen in Form von Pedalen im Fußraum des Fahrers montiert. Das Bremspedal ist an den Hauptbremszylinder angeschlossen, von wo aus der Druck über die Bremsflüssigkeit an die Fahrzeugräder weitergegeben wird. Die Bremsflüssigkeit drückt beim Betätigen die Bremsbeläge oder Bremsbacken (je nach Art der Bremsanlage) an die drehenden Bremsscheiben. Durch diesen Prozess entsteht die daraus resultierende Reibung und ermöglicht somit ein Verlangsamen des Fahrzeugs.

3. Wichtige zusätzliche Komponente

Da der Bremsvorgang zum alltäglichen Gebrauch gehört und sehr oft benutzt wird, wurde dieser Prozess mit sehr vielen zusätzlichen Komponenten optimiert. Für ein positives Fahrgefühl ist das angenehme Betätigen der Bremspedalen sehr essentiell. Um dies zu bewerkstelligen werden die sogenannten Bremsverstärker verwendet. Sie erhöhen im Wesentlichen nur die Kraft, die beim Betätigen des Pedals entsteht. Mithilfe der Bremsverstärker ist somit ein einfacheres Bedienen der Bremsen möglich. Eine weitere wichtige zusätzliche Komponente ist das ABS (Anti Blockier System), welches einem das Lenken während eines Bremsvorgangs ermöglicht.

Um gefährliche Verkehrssituationen vermeiden zu können, werden in diversen Fahrzeugmodellen die sogenannten Bremsassistenten verwendet. Durch sie wird die Intensität der Bremsung während einer Notbremsung verstärkt. Ein sehr zukunftsorientiertes Gadget im Bereich der Bremsung ist der Notbremsassistent. Dieser kann durch die Ermittlung eines Radars den Abstand zu anderen Fahrzeugen ermitteln und somit rechtzeitig den Bremsvorgang verstärken. Je nach Modell kann die Funktion des Notbremsassistenten anders verwendet werden.

4. Der Bremsvorgang & die Bremsformel

Für jeden Fahrer ist das Verständnis für den Prozess des Bremsens eine sehr nützliche Angelegenheit, da mit ihrer Hilfe viele Situationen im Straßenverkehr besser abgeschätzt werden können. Die Auswirkung des Bremsvorgangs wird über die sogenannte Bremsverzögerung bestimmt. Die Bremsverzögerung wird anhand der Abnahme der Geschwindigkeit pro Zeit definiert. In vielen Fällen wird die Verzögerung als negative Beschleunigung bezeichnet. Eine „perfekte“ Bremsung ist in der Realität nicht möglich, da der Prozess aus mehreren Faktoren besteht, die nie ganz erreicht werden können.

Je nach Reifen oder Fahrbahn, kann der Bremsprozess deutlich anders verlaufen. Im allgemeinen Straßenverkehr wird der Begriff “Bremsweg“ falsch verwendet, da in den meisten Fällen damit der Anhalteweg gemeint ist. Der Anhalteweg ist die Summe der zurückgelegten Strecke währen der Reaktion und dem eigentlichen Bremsweg. Die Formel für diesen Verlauf ist v²/2a, wobei v(m/s) die Geschwindigkeit zu Beginn der Bremsung ist und a(m/s²) die Bremsverzögerung angibt. Natürlich kommt es hier auch auf die Reaktion des Fahrers an, welche ebenfalls durch mehrere Faktoren beeinflusst werden kann.

Trotz optimaler Bedingung und guter Reaktion wird bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h durchschnittlich ein Anhalteweg von 27,5 Meter zurückgelegt. Anhand dieser Formel kann man viele Verhältnisse im Straßenverkehr besser abschätzen und eventuell Gefahrensituationen vermeiden.

5. Montage, Einbau & Tuning

Im Wesentlichen ist im Bereich der Bremsen ein regelmäßiger Austausch der Bremsscheiben nötig, um die Bremsqualität des Fahrzeugs zu erhalten. Um Bremsen im Allgemeinen montieren zu können, sollte man ein gewisses Grundwissen mitbringen. Da eine defekte Bremsfunktion des Fahrzeugs zu einigen fatalen Unfällen im Straßenverkehr führen kann, ist eine sehr präzise und sichere Arbeit bei der Montage gefragt. Für alle, die ihr Fahrzeug optisch und sogar qualitativ aufwerten wollen, ist ein Einbau von Sportbremsen zu empfehlen. Viele Tuningfans entscheiden sich für eine auffällige Farbe der Bremssattel, um ihrem Fahrzeug eine besondere optische Note zu verpassen. In den meisten Fällen wird der Stil der Sattel zu den Felgen oder der Autolackfarbe angepasst.
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