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Beleuchtung

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Licht ist im alltäglichen Straßenverkehr sehr wichtig und gerade im und am Auto erhöht die Beleuchtung die Sichtbarkeit, die Sicherheit und auch die Nutzungsmöglichkeiten des Fahrzeugs enorm. Mit einer breiten Palette an Beleuchtungen kann das Fahrzeug ausgestattet werden und dabei gilt, dass die Beleuchtung der Fahrzeuge gerade im Außenbereich immer komfortabler und sicherer wird. Die Fahrzeugbeleuchtung wird auch als lichttechnische Einrichtung der Fahrzeuge bezeichnet. Sie hat die Funktion, sowohl bei Dunkelheit wie auch bei Dämmerung oder bei schlechten Sichtverhältnissen die Sichtbarkeit des Fahrzeugs zu erhöhen und zudem für eine bessere Sicht des Fahrers zu sorgen. Die Beleuchtung bei Fahrzeugen ist in die Standardbeleuchtung, die bei allen Fahrzeugen vorgeschrieben ist und die zusätzlichen Beleuchtungseinrichtungen unterteilt.

Gerade bei der Außenbeleuchtung von Fahrzeugen haben sich im Laufe der Jahre viele Entwicklungen ergeben. Im Jahr 1989 wurde die D1-Lampe entwickelt, die schon ab dem Jahr 1991 gegen Aufpreis als Gasentladungslampe in Form von Xenonscheinwerfern an verschiedenen Fahrzeugen angeboten wurde. Zunächst waren die Xenonscheinwerfer als Abblendlicht erhältlich. Seit dem Jahr 1999 ist auch das Xenon-Fernlicht erhältlich, das ein und dieselbe Lampe für das Abblend- wie auch das Fernlicht nutzt. Zudem sind Xenonscheinwerfer nun auch mit einem integrierten Kurvenlicht erhältlich, bei dem mittels horizontal beweglicher Linsen die Ausleuchtung der Fahrstrecke bei Kurvenfahrten verbessert werden soll. Die Vorteile der Xenonscheinwerfer sind vielfältig. Zum einen haben sie einen geringeren Energiebedarf. Dazu kommt, dass bei Xenonscheinwerfern ein wesentlich helleres Licht erzielt wird, was die Sichtbarkeit des Fahrzeugs deutlich verbessert.

Weitere Vorteile liegen darin, dass die kontrastverstärkende Wirkung bei guten Sichtverhältnissen gegeben ist und dass zudem das tageslichtähnliche Licht auch eine geringere Ermüdung beim Fahrer bewirkt, was gerade bei längeren Nachtfahrten sehr positiv sein kann.

1. Für die Rückleuchten gibt es gezielte Vorschriften

Geht es um die Rückleuchten beim Fahrzeug, dann gibt es in Deutschland klare Regelungen, wie diese gestaltet sein muss. Dabei gilt, dass die Schlussleuchten immer in roter Farbe vorhanden sein müssen. Es darf dazu zwei Bremsleuchten am Fahrzeug geben, die in roter Farbe leuchten und die sich dabei durch ihre stärkere Leuchtkraft vom Schlusslicht unterscheiden müssen. Gemäß EU-Recht ist es seit 1998 zudem der Fall, dass alle neuen Fahrzeuge mit einer dritten weiteren Bremsleuchte ausgestattet sein müssen, die mittig am Heck platziert sein muss und dabei eine deutlich höhere Position als die beiden anderen Bremsleuchten aufweisen muss.

Üblicherweise wird diese dritte Bremsleuchte sowohl bei Coupés wie auch bei Limousinen und Kombis an der hinteren Heckscheibe oder auch als Leuchtenband innerhalb des Heckspeulers verbaut. Bei Cabriolets wird diese dritte Bremsleuchte auf oder aber in der Kofferraumklappe verbaut. Dazu benötigt jedes Fahrzeug zwei sogenannte Fahrtrichtungsanzeiger, umgangssprachlich auch als Blinker bezeichnet. Diese müssen in Orange leuchten, was für Deutschland gilt. In den USA und auch in Kanada können sie auch rot leuchten und als teilweise sogar umgeschaltete Bremslichter genutzt werden.

Die Kennzeichenbeleuchtung ist eine weitere sehr wichtige Beleuchtung am Fahrzeug. Diese soll das Kennzeichen auch bei Dunkelheit problemlos lesbar machen. Die Beleuchtung des Kennzeichens muss immer in Weiß erfolgen. Allerdings ist es auch durchaus zulässig, dass anstelle der Kennzeichenbeleuchtung auf ein selbstleuchtendes Nummernschild am Fahrzeug gesetzt wird. Dazu muss jedes Fahrzeug mit mindestens einer, oftmals aber auch zwei, Nebelschlussleuchten ausgestattet sein, die in roter Farbe leuchten. Diese dürfen allerdings nur bei sehr schlechten Sichtverhältnissen im Falle von Nebel genutzt werden, da sie besonders hell leuchten und es somit auch zu einer Blendung anderer Fahrzeugführer kommen kann. Nicht zu vergessen ist zudem der Rückfahrfahrscheinwerfer am Fahrzeug, der immer in weißer Farbe leuchten muss und der nur bei einem eingelegten Rückwärtsgang aktiviert werden darf, da er dazu dient, andere Fahrer auf das rückwärtsfahrende Fahrzeug aufmerksam zu machen.

2. Die Nutzungsbedingungen der Nebelscheinwerfer in Deutschland

Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchten am Fahrzeug sind in Deutschland speziellen Nutzungsbedingungen unterstellt. Das heißt, dass sie lediglich zum Einsatz kommen dürfen, wenn die Witterungsbedingungen eine Sichtbehinderung bewirken. In Deutschland dürfen die Nebelschlussleuchten immer nur dann zum Einsatz kommen, wenn die Sichtweite durch Schlechtwetter weniger als 50 Meter beträgt. Dies ist in der Straßenverkehrsordnung im § 17 III 5 verankert. Dabei dürfen sie auch genutzt werden, wenn die Sichtbehinderung durch Regen oder durch Schneefall gegeben ist, was in Deutschland teilweise bei Autofahrern nicht bekannt ist. Deshalb werden sie auch häufig nicht mehr als Nebelscheinwerfer, sondern als sogenannte Schlechtwetterscheinwerfer bezeichnet, was die Nutzungsmöglichkeiten konkreter formuliert. In Kombination mit der Nutzung der Nebelscheinwerfer darf dann auch nur noch mit einer Maximalgeschwindigkeit von 50 km/h gefahren werden.

Die Kofferraumbeleuchtung ist bei Fahrzeugen in Deutschland keiner konkreten Bestimmung unterstellt. Sie wird ohnehin lediglich dann genutzt, wenn das Fahrzeug steht, ist deshalb an keine weiteren Bedingungen geknüpft. Bei Fahrzeugen ist die Kofferraumbeleuchtung dahingehend gestaltet, dass sie durch eine Lampe erfüllt wird, die in Abhängigkeit davon, ob die Kofferraumklappe geöffnet oder geschlossen ist, dann eigenständig ein- und ausschaltet. Damit wird der Kofferraum automatisch beleuchtet, wenn die Kofferraumklappe geöffnet ist. Für die Sicherheit des Fahrzeugbetriebs ist diese Beleuchtung allerdings irrelevant, weshalb sie auch beispielsweise bei der Hauptuntersuchung keiner Prüfung unterzogen wird.

3. Die Fahrzeuginnenbeleuchtung

Zur Fahrzeuginnenbeleuchtung gehören alle Beleuchtungen innerhalb des Fahrzeuginnenraums, von denen allerdings die Kontroll- und Signalleuchten ausgenommen sind und die ähnlich wie in einem Wohnraum eine allgemeine Beleuchtung ausmachen und damit die Nutzung des Fahrzeugs auch bei Dunkelheit verbessern.

Für die allgemeine Beleuchtung des Personenkraftwagens mit einem geschlossenen Aufbau sind spezielle Leuchten im Fahrzeugraum angebracht. Bei Fahrzeugen ist es so, dass diese Beleuchtung des Innenraums mit sogenannten Türkontaktschaltern verbunden ist, dass sie darüber hinaus aber auch unabhängig von den Türkontaktschaltern mit weiteren angebrachten Schaltern individuell genutzt werden kann. Auch die Beleuchtung des Handschuhfachs wie auch des Kofferraums ist genau so gestaltet. Wichtig für die Leseleuchten ist, dass sie für den Fahrer blendfrei gestaltet sind. Hier werden deshalb heute überwiegend LEDs genutzt, um eine gleichzeitig optimale wie auch blendfreie Lesebeleuchtung für den Fahrer zu bieten.

Heute sind in Kraftfahrzeugen für die Instrumentenbeleuchtung üblicherweise indirekte und oftmals auch inzwischen dimmbare Beleuchtungen in Form von Glassockellampen oder auch als LEDs im Einsatz. Diese gewährleisten eine blendfreie Beleuchtung, die darüber hinaus auch noch reflexionsfrei ist.

4. Die Spannung und die Elektrik für die Fahrzeugbeleuchtung

Im Regelfall liegt die Bordspannung bei Pkw für die Beleuchtung bei 12 Volt. Noch bis in die 1970er Jahre hinein fuhren allerdings auch Fahrzeugmodelle, deren Bordspannung bei 6 Volt lag und die auch noch heute als historische Fahrzeuge mit dieser Bordspannung betrieben werden. Wichtig ist allerdings, dass die recht wie auch die linke Fahrzeugseite über einen getrennten Überstromschutz verfügen. So ist bei einem Defekt gewährleistet, dass zumindest eine Seite eines Fahrzeugs immer beleuchtet ist. Dies ist eine wichtige Bedingung, die jedes heute neu zugelassene Fahrzeug erfüllen muss.
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